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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 1,26-38
Die heutige Erzählung führt uns in die Zeit neun Monate vor Weihnachten. Der Engel Gottes tritt bei Maria ein und verkündet ihr die Empfängnis von Gottes Sohn. Etwas Unglaubliches geschieht: Gott selbst möchte in Maria, in Menschengestalt, in die Menschenwelt eintreten. Ein einmaliges Geschehen, so etwas hat es bisher nicht gegeben. Maria kann es kaum fassen, dass sie die Erwählte sein soll und fragt schüchtern: „Wie soll das geschehen?“ Sie kennt zwar die Prophezeiung aus dem Alten Testament, in welcher vom kommenden Messias gesprochen wird, aber dass sie die Mutter des Ersehnten sein soll, ist doch etwas Unglaubliches für sie. Noch dazu ist sie bereits mit Josef verlobt, wie also soll das geschehen? Trotz allem unterwirft sie sich dem Willen Gottes und sagt zum Engel: „Mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Gott wollte nicht Mensch werden ohne die Zustimmung die Maria für sich und alle Menschen gegeben hat. Gott wartet stets auf unser Jawort zu ihm. Dieses Wort drückt, einmal ausgesprochen, unser Vertrauen in Gott aus und bekräftigt unsere Anerkennung seines Führungsanspruches hin zum ewigen Heil, hin zur ewigen Glückseligkeit. Die Frage. „Wie soll das geschehen?“, haben sich sicherlich schon viele in schwierigen Situationen des Lebens gestellt, wenn es unklar war, wie es weitergehen soll. Wer kennt sie nicht, diese Prüfungen im Leben. Doch mit Gottes Hilfe und im Vertrauen auf ihn, ist es fast noch immer weitergegangen, haben sich neue Wege eröffnet und konnte Schwieriges überwunden werden. Stärke daher dein Vertrauen in Gott, denn er liebt dein Leben, auch wenn du nicht darauf blicken oder es selbst in die Hand nehmen möchtest.