undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 12,54-59

Evangelium — Lk 12,54-59

Jesus richtet sein Wort an die Menge und kritisiert, dass die Menschen zwar die Zeichen des Wetters zu deuten wissen, die Zeichen der Zeit jedoch nicht. Damit spricht er sein eigenes Kommen an, seine Verkündigung und seine Taten, die allesamt ein deutlicher Hinweis auf das Kommen des Reiches Gottes sind. Die Menschen können dies alles sehen und miterleben, doch sie wollen gar nicht sehen und verschließen ihre Augen vor der Realität. Zuletzt werden sie Jesus verurteilen und hinrichten lassen. Wir müssen in Bezug auf die offenkundige Wahrheit achtsam sein, denn mit Jesus Christus hat für uns Menschen ein neues Zeitalter begonnen. Ein neuer Bund wurde mit uns geschlossen, die Gesetze der Tora übertüncht mit den Seligpreisungen der Bergpredigt und Jesus hat uns sein Kommen in naher Zeit verheißen. Wie nahe ist diese Zeit? Gott hat Jesus die gesamte Menschheit anvertraut, er ist der Mittler zwischen uns und seinem/unserem Vater. Als Mittler hat er sich für uns eingesetzt und mit seinem Kreuzestod für unsere Schuld bezahlt. Gott hat damit, in seinem Sohn, unsere Schuld auf sich selbst geladen und uns freigesprochen. Mit diesem Freispruch können wir gelassen in unsere Zukunft blicken. Gelassen in Abhängigkeit von unserem Glauben, unserer Art der Nachfolge und unserer Art der Nächstenliebe. So ist es egal, wie nahe diese Zeit des Kommens Jesu ist. Eines ist jedoch sicher: Jeder von uns wird ihn in absehbarer Zeit sehen, höchstpersönlich!