undefined. undefined NaN · Sonntag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 18,1-8
Heute möchte ich die Frage stellen: Wie sieht deine Gebetspraxis aus, hast du eine solche? Vielleicht meinst du, Gebet sei etwas für Heilige, für „Betschwestern“ oder „Betbrüder“. Denkst du so, dann hast du ein falsches Verständnis von Gebet. Das christliche Gebet ist kein Weg, um ein wenig mehr im Frieden mit sich selbst zu sein oder gewisse innere Harmonie zu finden. Wir beten, um alles zu Gott, unserem Schöpfer zu tragen, um ihm die Welt anzuvertrauen. So ist das Gebet zugleich Fürbitte. Es bedeutet zu bitten, zu suchen, anzuklopfen. Es bedeutet, sich zu engagieren, um Fürbitte zu halten. Das Gebet ist die Macht, welche die Welt voranbringt. Das Gebet ist wie Wasser, welches die Hoffnung nährt und das Vertrauen wachsen lässt. Das Gebet schenkt uns die Erfahrung, dass wir geliebt sind, und erlaubt uns zu lieben. Beten bedeutet, dem Herrn den Weg anzuvertrauen, auf dass er sich um ihn kümmert. Ein Gebet ist ein Gespräch mit dem Herrn, mit Gott. Was kann dich daran hindern, mit deinem Schöpfer zu sprechen? Wer dich daran hindern möchte ist der Antichrist. Hörst du stets auf seine Worte und tust du das, was er dir sagt? Um nicht auf seine schlauen und verführerischen Worte hereinzufallen, übe dich im Gebet. Kein Tag soll ohne ein morgendliches Gebet beginnen und ohne ein Abendgebet beendet werden. Gott ist dein Anfang und dein Ende, nicht nur für den Tag, sondern auch für dein Leben; dessen musst du dir bewusstwerden und dies solltest du daher auch in deinem Leben umsetzen.