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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 6,43-49
Das heutige Gleichnis, vom den beiden Hausbauern, dem Klugen und dem Unvernünftigen, erinnert uns daran, dass es im Leben zuerst und grundlegend auf das Fundament ankommt. Der schönste Bau nützt im Ernstfall nichts, wenn das Fundament nicht trägt. Worauf soll man also das Haus seines Lebens bauen? Jesus sagt sehr klar: Du kannst dein Leben auf deinem Willen bauen, oder auf dem Willen Gottes. Wer auf seinen eigenen Willen setzt, hat bereits auf Sand gebaut, denn unser Wille ist schwach und schwankend. Die Gefahr, selbst schon von kleinen Stürmen umgeworfen zu werden, ist groß. Wer sich hingegen auf Gottes Willen stützt, der steht fest im Leben, der wird auch in schweren Krisen nicht das Vertrauen verlieren, nicht zusammenbrechen, weil er sich an Gott festhalten kann. Aber woher wissen wir, was Gottes Wille ist? Jesus gibt auch hier eine einfache Antwort: Halte dich an mein Wort! Halte dich an das Evangelium! Es sagt dir, was Gott will, es zeigt dir das solide Fundament für dein Lebenshaus. Auf diesem Grund kannst du zuversichtlich dein Leben bauen. Was ist aber zu tun, wenn wir darauf kommen, dass unser Fundament sehr schwach ist und Gefahr droht, dass unser Haus einstürzt? Dann müssen wir einen Neuanfang setzen. Dazu gehört Mut. Doch dann öffnet sich für uns die Barmherzigkeit Gottes. Dieser Neuanfang lautet: Lebt nicht weiter in eurer Angst. Hört Jesu Wort und handelt danach.