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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 13,22-30

Evangelium — Lk 13,22-30

Fast jeder von uns möchte ewig leben. Endet alles im Nichts, kann man sich die Frage stellen, wozu wir gelebt haben. Welchen Sinn hätte das selbstbewusste Leben, wenn alle Erfahrungen, Erkenntnisse und Weiterentwicklungen der Seele, auf ewig zu Staub zerfielen? Um diese Frage zu beantworten, ist durch Gottes Liebe zu uns das Wort Fleisch geworden. In Jesu Überwindung des Todes liegt der Schlüssel zur Antwort auf die Sinnfrage des Lebens: Das irdische Leben mit seinem materiellen Tod erfährt eine Auferstehung außerhalb der materiellen Dimension. Wer von uns sündigen Menschen wird gerettet werden, wer wird auf der Strecke bleiben? Wenn unsere Sünden das Kriterium sind, nach welchen wir gerichtet werden, hat keiner von uns eine Chance. Darum hat sich Gott unserer erbarmt und seinen Sohn zu unserer Erlösung auf diese Welt herabgesandt. In ihm wurde uns Gottes Wort verkündet. Mit ihm schloss Gott einen neuen Bund mit uns. Und durch ihn – durch seinen Kreuzestod, mit dem er all unsere Schuld auf sich genommen hat – schenkt uns Gott, wenn wir an ihn glauben, ihm nachfolgen und das Unsere dazu beitragen, sein Licht auf dieser Welt zu verbreiten, das ewige Heil. Deshalb sagt Jesus: „Bemühe dich, durch die enge Tür zu gehen, während deiner Zeit auf Erden“. Das breite Tor bedeutet den Weg der Weltlichkeit, das enge Tor steht hingegen für die Nachfolge. Die Entscheidung, welchen Weg du für dich auf dieser Welt wählst, ist maßgeblich für dein Schicksal nach der Auferstehung.