undefined. undefined NaN · Donnerstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 22,1-14

Evangelium — Mt 22,1-14

Jesus erzählt uns heute das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl. Der König lädt viele Menschen ein, doch keiner will kommen. So lädt der König einfache Leute von der Straße ein und sie kommen in Scharen, festlich gekleidet, wie es sich für eine Hochzeit gehört. Nur einer hat es nicht für nötig gehalten, sich ordentlich anzuziehen. Ihn lässt der König hinauswerfen. Was möchte uns dieses Gleichnis mitteilen? Es möchte uns sagen, dass uns Gott zum Hochzeitsmahl seines Sohnes einlädt, doch nicht alle Menschen kommen. Sie sagen: „Dein Sohn ist uns egal, wir haben Wichtigeres zu tun, als auf dein Fest zu kommen.“ Doch Gott wartet auf uns alle. Er möchte sein Reich mit uns teilen, wir sind bereits jetzt als Erben eingesetzt. Warum schätzen so viele dieses Geschenk nicht? Warum zählt für viele der Materialismus mehr? Viele lehnen Gottes Einladung ab und wenden sich sogar von ihrem Vater ab, der alles geschaffen hat und bereit ist, zu verzeihen. Wir werden alle eines Tages vor den Toren des himmlischen Jerusalems staunend unsere Blicke erheben und uns fragen: Warum habe ich nicht schon früher daran geglaubt? Viele Boten mit der freudigen Botschaft hat uns der Herr schon geschickt, zuletzt seinen Sohn. Aber warum wollen so viele Menschen nicht auf deren Stimme hören? Weil sie sich selbst als König und Herrscher über alles Sein glorifizieren und niemand dulden wollen, der höher wäre als sie.