undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 20,1-16a
Auf dem Weg nach Jerusalem erzählt Jesus seinen Jüngern das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Darin geht es um Menschen, die nicht gebraucht werden, die keiner anstellt, damit sie ihren Tageslohn erhalten können. Doch Gott handelt nicht so wie die Menschen. Er geht uns Menschen auch dann noch nach, wenn wir nichts für ihn tun wollen. Gott ruft uns immer, manche früh im Leben, andere finden erst spät zum Glauben, manche erst am Ende des Tages, in der letzten Stunde ihres Lebens. Alle bekommen von Gott denselben Lohn. Daher ist es nie zu spät dafür, sich dem Reich Gottes zuzuwenden. Bis hin zu deinem letzten Tag kannst du umkehren, Reue zeigen und dein Herz für den Herrn öffnen. Wahre Umkehr wird vom Herrn mit gerechtem Lohn ausgezeichnet. Jeder kann das ewige Leben erwerben, unabhängig davon, auf welchen Spuren er sein Leben lang gewandelt ist. Ausschlaggebend für des Heil der Seele ist das Erreichen des Ziels, die Gotteserkenntnis gepaart mit der Selbsterkenntnis. Selbst dem Schächer am Kreuz hat Jesus, nach seiner Bitte um Rettung noch zugesprochen: „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,43). Kehr um, noch ist es nicht zu spät. Wähle den Weg des Herrn und hilf jenen aus der Dunkelheit, die von ihr gefangen sind.