undefined. undefined NaN · Montag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 19,16-22

Evangelium — Mt 19,16-22

Die Frage nach dem ewigen Leben ist eine essenzielle Frage, mit welcher sich jeder von uns schon beschäftigt hat. In Wahrheit beschäftigt einen die Frage: „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ bis zum Lebensende. Auch den Mann im heutigen Evangelium beschäftigt diese Frage. Er geht zwar davon aus, dass es dieses ewige Leben tatsächlich gibt, doch der Weg dorthin ist ihm noch unklar. Jesus beschreibt den Weg dorthin: Es ist der Weg der Liebe, wobei es jedoch lieblosen oder verhärteten Herzen schwerfällt, diesen Weg einzuschlagen. Solche Herzensverhärtungen können viele Gründe haben, einer davon ist materieller Reichtum, denn dieser fördert den Egoismus. Daher der Rat Jesu an den Mann, dem Reichtum zu entsagen. Der Wunsch nach dem ewigen Leben ist in jeder Seele verankert. Und das zurecht, denn die Unsterblichkeit als göttliche Eigenschaft wurde auch schon uns, mit der Geburt der Seele, als Samen eingepflanzt. Daher keimt dieser Wunsch in unseren Herzen aber auch zugleich mit der Hoffnung, dass sich für uns eines Tages alles zum Besseren hinwenden wird. Doch den Antichristen stört diese Hoffnung und diese Saat der Ewigkeit. Denn ihm wurde die Hoffnung auf die Ewigkeit entzogen, sein Schicksal wird einmal ein anderes sein. Deshalb möchte er so viele Menschen wie möglich in seinen Untergang miteinbeziehen. Darum kämpfe täglich gegen seine Versuchungen an. Auch wenn es dir nicht immer gelingt seinen Einflüsterungen standzuhalten, bleib auf deinem Weg. Der Herr kennt deine Schwächen und hat sie bereits am Kreuz ausgeglichen.