undefined. undefined NaN · Montag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 19,27-29
Wir treffen hier auf eine gewaltige Aussage von Jesus. Müssen wir tatsächlich, um das ewige Leben zu erhalten, alles verlassen was uns lieb und teuer ist? Ich denke, dass uns Jesus mit diesen harten Worten zeigen möchte, wie viel Anstrengung und Selbstüberwindung es bedarf, ihm nachzufolgen. Dabei müssen wir lernen, zu verzichten. Wir müssen auf liebgewonnene Gewohnheiten verzichten, welche uns Zeit rauben, die uns dann fehlt, um den Weg der Nachfolge ernsthaft zu beschreiten. Beispiele für solche Gewohnheiten gibt es genug: chatten, surfen im Internet oder Fernsehen, Computerspiele usw. Oft bedeuten uns diese mehr als Familie oder das Hinausgehen in die Welt, um denjenigen, die in ihrer Dunkelheit verloren sind, das Licht zu bringen. Gemeinschaft mit Jesus und Gemeinschaft mit Notleidenden bedeutet Opfer und Verzicht, doch dürfen dabei familiären Verpflichtungen nicht zu kurz kommen. Unser Leben muss auf den Nächsten ausgerichtet sein. Jesus hat auch nicht für sich selbst gelebt, er gab sein Leben am Kreuz für dein Leben. Bist du mit ihm einen Bund eingegangen, ihm nachgefolgt und hast sein Wort in die Tat umgesetzt, schenkt dir der Vater das von Jesus für dich erworbene Heil des ewigen Lebens. Denke bei allem was du im Leben tust an dieses wunderbare Geschenk Gottes. Leicht kann man es verlieren, wenn die Stimme Gottes im Leben unerhört bleibt und dir die Nachfolge Jesu kein Anliegen ist.