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20. Juli 2025 · Sonntag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 10,38-42

Evangelium – Lk 10,38-42

Maria und Marta waren Schwestern des Lazarus aus Betanien, den Jesus vom Tod wieder ins Leben zurückgeführt hat. Die Schwestern waren sehr bemüht um Jesus, besonders Marta, die stets achtete, Jesus angemessen zu bewirten. Doch eines Tages setzte sich Maria, anstatt ihrer Schwester zu helfen, Jesus zu Füßen, um seine Worte zu hören. Marta konnte das nicht nachvollziehen und ließ ihren Unmut darüber gegenüber Jesus hören: Die ganze Last der Arbeit hatte sie nun allein zu tragen. Wie oft mühen wir uns im Leben ab, um etwas gut hinzubekommen. Das Ziel kann dann rasch zur Last werden. Das ist gewiss nicht das, was Jesus für uns möchte. Er möchte, dass wir auf unseren inneren Frieden bedacht sind. Daher sollten wir suchen, was unser Herz in Ruhe lässt oder ruhig macht: Das Wort Gottes, das Wort Jesu. Es lässt uns zur Besinnung kommen und die wahren Werte erkennen. Dazu gehört auch das Vertrauen auf Gott. Das Vertrauen, dass er uns bei unseren Aufgaben nicht allein lässt und dass er es war, der uns dieses Leben geschenkt hat. Er möchte, dass wir uns dessen bewusstwerden und nicht nur den Anforderungen des Alltags hinterherhetzen. Wir brauchen im Alltag neben Phasen intensiven Bemühens auch Zeiten der Ruhe. Unser Verhalten sollte daher stets ausgewogen sein, denn ohne das Wort Gottes, ohne Zeit dafür, kann das Leben mühsam werden.