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11. Juli 2025 · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 19,27-29

Evangelium – Mt 19,27-29

Auf dem Weg zu seiner Passion in Jerusalem spricht Jesus über das Unvermögen eines Reichen in den Himmel zu kommen. Erschrocken darüber beteuert Petrus, für die Nachfolge alles verlassen zu haben und nun erhoffe er sich doch eine Belohnung dafür. Was bedeutet es, Jesus nachzufolgen? Es bedeutet, dem vorausgehenden Herrn ähnlich zu werden, sein Wort ins Leben aufzunehmen und umzusetzen – ohne Wenn und Aber! Wir müssen sein Wort immer wieder betrachten und befolgen, was er uns sagt. Dabei ist es ratsam, den Weg der kleinen Schritte zu gehen, denn nur dieser Weg ist uns möglich und nur so werden wir vorwärtskommen. Dazu müssen wir jedoch auch bereit sein, alles was uns weltlich bindet oder versucht zu binden, zurückzustellen, denn auch Gott ist besitzlos und verschenkt sich uns zur Gänze. Verschenke dich daher deinem Nächsten. Versuche, dich selbst zu verleugnen, denn wer sich selbst verleugnet, kann nicht den Herrn verleugnen. Bist du mit dem Herrn bereits einen Bund eingegangen, ihm nachgefolgt und hast sein Wort in die Tat umgesetzt, schenkt dir der Vater das von Jesus für dich erworbene Heil des ewigen Lebens. Das ewige Leben ist keine einfache Verschönerung oder bessere Fortsetzung dieses irdischen Lebens, es übersteigt deine Vorstellungskraft, weil Gott mit seiner Macht, Liebe und Erbarmen weit über unsere gedankliche Vorstellungskraft wirkt. Denke bei allem, was du im Leben tust an dieses wunderbare Geschenk Gottes. Leicht kann man es verlieren, wenn die Stimme Gottes im Leben unerhört bleibt und dir die Nachfolge Jesu kein Anliegen ist.