undefined. undefined NaN · Geburt Johannes‘ des Täufers

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 1,5-17

Evangelium — Lk 1,5-17

Die Geschichte Johannes des Täufers wächst aus dem Alten Testament heraus: Sein Vater Zacharias ist Priester und Elisabet, seine Mutter, ebenfalls von priesterlicher Herkunft. Johannes wird so zur Brücke zum Neuen Bund durch Jesus, dem Christus. Zacharias und Elisabet lebten beide gerecht, in der Frömmigkeit des Alten Bundes, also einer Frömmigkeit entströmend ihren Herzen, spiegelnd ihre Einstellung zum Leben und zu Gott. So bilden sie ein solides Fundament für die Brücke vom Alten Testament zum Neuen Testament. Sie lebten untadelig vor dem Herrn und hielten sich an alle Gebote und Vorschriften des Herrn. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie ohne Sünde waren, denn kein Mensch ist ohne Sünde. Doch selbst wenn wir sündig sind, können wir untadelig leben, wenn wir bereit sind, unsere Schuld stets zu bekennen, sie dem Herrn auf den Altar zu legen, Buße tun und unserem Nächsten für unsere Vergehen um Verzeihung bitten, ohne darauf zu warten, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Stehst du jemandem gegenüber in Schuld, so geh noch heute zu ihm und bitte ihn um Verzeihung.