undefined. undefined NaN · Montag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 16,29-33
Nach den Worten seiner letzten Abschiedsrede ist den Jüngern ein Licht aufgegangen: „Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist“ (Joh 16,30b). Endlich scheint bei ihnen der Groschen gefallen zu sein. Doch ihren Frieden werden sie damit nicht erlangen, so prophezeit es ihnen Jesus. Es werden Zeiten der Verfolgung und der Versprengung kommen, in welchen sie sich vielleicht vom Herrn abwenden werden. Jesus wird sie aber trotz allem nicht verlassen, denn so wie Jesus sich auf den Vater verlassen kann, können sich die Jünger in ihrer Bedrängnis immer an den Herrn wenden. Wo findest du noch Frieden auf dieser Welt? Selbst wenn kein Krieg wütet, herrscht allerorts Unfriede zum Leidwesen der Schöpfung. Die Unzufriedenheit, die Unmenschlichkeit sowie die Unachtsamkeit gegenüber dem Nächsten gründen in der ansteckenden Selbstbezogenheit, dem fatalen Macht- und Gewinnstreben des Individuums, welches sich nicht des Geistes Gottes in sich bewusst ist, nicht auf ihn hört und daher nicht nach dem Urprinzip des Lebens strebt, der Liebe. Diese Liebe ist die allesumfassende Macht im Universum, aus ihr stammt alles Sein, sie war von Anfang an und wird auf immer sein. Lässt du die Liebe von deinem Herzen Besitz ergreifen, findest du Frieden und verbreitest ihn um dich. Aus diesem Grund hat Jesus gesprochen: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27a). Friede sei mit dir!