undefined. undefined NaN · Donnerstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 6,44-51

Evangelium — Joh 6,44-51

Schon im Prolog des Johannes Evangeliums hören wir: „Niemand hat Gott je gesehen“ (Joh 1,18a). Es ist dies eine erschreckende Aussage, die an den Grundfesten unseres Glaubens rüttelt, denn wie sollen wir als Christen an jemanden glauben, den nie jemand gesehen hat? Ist unser Glaube gar ein blinder Glaube und entbehrt er jeder Grundlage? Die Antwort auf diese Fragen gibt uns Jesus selbst: Derjenige, der von Gott ist, Jesus Christus, hat den Vater gesehen. Er ist der Einzige, der vom Vater Kunde bringen kann, weil er ihn vom innersten Herzen her kennt, weil er als das Wort, als Logos, von Anfang an bei ihm war und selbst Gott ist. In ihm ist das Wort Fleisch geworden und sein Wort ist daher Gottes Wort, sein Tun ist Gottes Tun und sein Blick ist Gottes Antlitz in Menschengestalt. Und wer ihn hört, vernimmt nicht nur Menschenwort, sondern Gottes Worte. Wer ihn annimmt, nimmt Gott an. Und nur er hat die Macht, unsere Seelen zu reinigen und uns von unseren Sünden zu befreien. Wer an ihn glaubt, hat das ewige Leben. (Nach einer Predigt von Kardinal Ch. Schönborn) Wie stark ist dein Glaube an den Herrn? Glaubst du nicht an Gott, den Schöpfer und an Jesus Christus, den Erlöser, könnte dein Heil in großer Gefahr sein. Glaubst du hingegen an die Worte des Herrn und handelst danach, wird dich der Herr dereinst in seine Gemeinschaft mit dem Vater aufnehmen.