undefined. undefined NaN · Montag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 6,22-29
Jesus spricht in der Synagoge von Kafarnaum über irdisches Brot und dessen Zweck, um danach über den Zweck des himmlischen Brotes zu lehren, welches er, der Menschensohn, uns geben wird. Dieses Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und schenkt der Welt das Leben. Und alle, die dieses Brot – Jesus – suchen, finden und daran glauben, werden das ewige Leben in der Auferweckung am Jüngsten Tag erhalten. Hast du dieses Brot bereits gefunden? Ist es stets mit dir? Leider ist bei vielen Menschen die Nähe zum Herrn bereits zu einer zu großen Distanz geworden oder sogar zur Gänze abhandengekommen. Solche Situationen sind in der Regel selbst verschuldet. Ihre Ursache liegt in der Abkehr vom Herrn oder in einer Beendigung der Nachfolge. Den Herrn kannst du aber erst dann wieder sehen, wenn du auf deinem Weg umkehrst und dich neu an ihm orientierst. Andere sehen hingegen den Herrn nicht, weil sie gegenüber seiner Nähe blind geworden sind. Sie fragen: „Herr, wo bist du?“ Ihre Not schlägt ihre Augen mit Blindheit und ihre Ohren mit Taubheit, sodass sie die Stimme des Herrn nicht mehr hören können. Oft sind es auch der schillernde Glanz und die lautstarken Stimmen der Weltlichkeit, welche den Herrn aus unseren Sinnen schwinden lassen. Viele Versuchungen führen zur Loslösung vom Herrn. Darum sei stets wachsam, um den rechten Weg nicht zu verlassen, denn dann brauchst du den Herrn nicht zu suchen, weil du in seiner Nähe bleibst.