undefined. undefined NaN · Dienstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 8,21-30

Evangelium — Joh 8,21-30

Am Ende des Laubhüttenfestes, in einem zweiten Gespräch Jesu mit den Pharisäern, erfahren wir in einer geheimnisvollen Rede Jesu über dessen Verbundenheit mit Gott, von der Sündenvergebung und seinem bevorstehenden Tod am Kreuz. Seinen Zuhörern fiel es schwer, den Weg Jesu, den er ihnen angekündigt hatte sowie auch all das von ihm Gesagte zu verstehen. Es offenbart sich dies in ihrer Vermutung, Jesus wollte mit seinem angekündigten Tod Selbstmord begehen und damit zurückkehren in die Hölle, denn diese wartet auf alle Selbstmörder. Jesus spricht in seiner Rede auch seine Erhöhung an, welche er am und durch das Kreuz erfahren sollte. Und erst dort, vor dem Kreuz, werden die Menschen ihn und die Wahrheit erkennen, wenn sie, die von unten, von der Erde, hinaufblicken zum Herrn. Doch wenn sie sich nicht von der Weltlichkeit abwenden, weiterhin in ihr verhaftet bleiben und nicht bereit sind, sich nach oben hin zu öffnen, werden sie zugrunde gehen. Darum müssen die Menschen bereit sein, an den Erhöhten zu glauben. Wer das nicht tut, wird in seinen Sünden bleiben, keine Vergebung erlangen und den ewigen Tod als Folge der Sünde erleiden. Am Ende seiner Rede kamen viele zum Glauben an ihn. Sie fügten sich ganz in den Einfluss und Wirkungsbereiches des Wortes. Nehmen wir uns diese Menschen zum Beispiel, auch wenn wir nicht immer Gottes Wort verstehen. Lassen wir dieses stets in uns wirken, sodass Gott in uns und durch uns wirken kann auf dieser Welt.