undefined. undefined NaN · Montag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 4,24-30
Kontext: Das Wirken Jesu in Galiläa – Die Antrittsrede in Nazaret Ausgewähltes Schriftwort: Lk 4,24 Und er setzte hinzu: Amen, ich sage euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Bei Lukas beginnt Jesu Wirken in Galiläa mit einer Predigt in seiner Heimatstadt Nazaret. Die Menschen in der dortigen Synagoge staunten vorerst über seine Lehre. Doch bald wandelte sich dieses Staunen in eine feindselige Haltung, denn sie kannten diesen Jesus, den Sohn des Zimmermanns, und ausgerechnet dieser maßte sich an, ihnen Unglauben vorzuwerfen? Jesus war nicht überrascht über sein Scheitern in Nazaret und bestätigte dies mit den Worten: „Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.“ Wenn es nun schon Propheten schwer hatten, in ihrer Heimat anerkannt zu werden, wie schwer wird es dann erst für den Sohn Gottes, bei den Seinigen nicht auf Ablehnung zu stoßen, sondern auf freudige Aufnahme? Der Mensch benötigt aber ein sicheres Licht, das seinen Weg erkennbar macht. Dieses Licht brachten zu ihrer Zeit die Propheten und heutzutage ist es das Evangelium, die frohe Botschaft, welche uns den rechten Weg erleuchtet. Darum ist es nicht verständlich, dass all diese Lichtbringer auf so viel Widerstand stoßen. Es scheint, dass der Mensch mehr die Dunkelheit liebt als das Licht. Diese Dunkelheit ist bei vielen ein Spiegel ihrer Seele und deshalb vertragen so viele den Blick ins Licht nicht. Doch das wahre Licht blendet nicht, auch wenn es noch so hell leuchtet. Es zieht an, es vermittelt Wärme, Liebe und Geborgenheit. Hast du dieses Licht in dich aufgenommen, kannst du für viele zum Lichtbringer werden. Zum Dank dafür wird dich dieses Licht dereinst in seine Herrlichkeit aufnehmen. Amen