undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 11,29-32
Kontext: Der Weg Jesu nach Jerusalem – Vom Verstehen des Wortes Gottes Ausgewähltes Schriftwort: Lk 11,29a Als immer mehr Menschen zusammenkamen, begann er zu sprechen: Diese Generation ist eine böse Generation. Jesu Gegner fordern ihn in der heutigen Schriftstelle abermals heraus, sie wollen von ihm Zeichen oder Wunder sehen, dass er tatsächlich vom Vater gesandt ist, so wie er es immer wieder von sich behauptet. Aber diesen Gefallen tut ihnen Jesus nicht. Nur ein Zeichen wird er ihnen geben, entsprechend dem Zeichen des Propheten Jona: Seine Auferstehung von den Toten, als Beweis, dass er tatsächlich der Sohn des Vaters ist. Das Verlangen nach einem Wunder vom Himmel stellt eine Versuchung Gottes dar. Deshalb nennt Jesus die Menschen damals „eine böse Generation“. Hat sich da seit der Zeit Jesu etwas geändert? Hat es zwischenzeitlich schon einmal eine gute Generation gegeben? Woran liegt es, dass der Mensch mehr den Krieg als das Leben und den Frieden sucht? Schuld daran ist der Widersacher, der selbst im Kampf gegen Gott steht und uns, die Menschheit, in diesem Kampf auf seiner Seite wissen möchte. Um möglichst viele Menschen für sein Anliegen zu gewinnen, sind ihm alle Mittel recht. Er verspricht viel und hält nichts. Das Einzige, was er bewirken kann, sind Tod und Zerstörung. Leider unterliegen wir immer wieder seinen Einflüsterungen: Macht um jeden Preis, Geld um jeden Preis. Aber, wenn wir diese Welt verlassen, was machen wir mit der gewonnenen Macht und dem vielen Geld? Was dann wirklich zählt beim Übergang vom Diesseits zum Jenseits, ist: Hast du die Liebe gelebt? Amen