Bibel in einem Jahr · Tag 50 von 365

Num 28–30 · Mk 8

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Altes Testament

Numeri 28

1Der Herr sagte auch zu Moses: 2Befiehl den Söhnen Israels und sage ihnen: Meine Opfer und Brote, und das Räucherwerk zum süßen Geruche, bring es zu bestimmten Zeiten dar. 3Dies sind die Opfer, welche ihr darbringen sollt: Zwei einjährige fehlerlose Lämmer täglich zum immerwährenden Brandopfer; 4das eine sollt ihr am Morgen und das andere am Abend opfern; 5ein Zehntel Epha feines Mehl mit einem Viertel Hin von reinsten Öle angemacht. 6Das ist das immerwährende Brandopfer, welches ihr am Berge Sinai zum lieblichen Geruche als ein Feueropfer des Herrn dargebracht habt. 7Als Trankopfer sollt ihr ein Viertel Hin Wein zu jedem Lamm im Heiligtume des Herrn darbringen. 8Und das andere Lamm sollt ihr am Abend auf gleiche Weise opfern, nach allen Vorschriften für das Morgenopfer und dessen Trankopfer, als Opfergabe lieblichen Geruches für den Herrn. 9Am Tage des Sabbats aber sollt ihr zwei einjährige fehlerlose Lämmer opfern, und zwei Zehntel feines Mehl, mit Öl angemacht, als Speiseopfer, und die Trankopfer, 10welche nach Vorschrift an jedem Sabbat zum immerwährenden Brandopfer dargebracht werden. 11An den Neumonden sollt ihr dem Herrn ein Brandopfer darbringen, zwei junge Stiere von der Herde, einen Widder, sieben einjährige fehlerlose Lämmer, 12und drei Zehntel feines Mehl, mit Öl angemacht, zu jedem jungen Stiere als Speiseopfer; und zwei Zehntel feines Mehl, mit Öl angemacht, zu jedem Widder; 13und ein Zehntel eines Zehntels feinen Mehles, mit Öl angemacht, als Speiseopfer, als Speiseopfer zu jedem Lamme, als ein Brandopfer lieblichen Geruches und als Feueropfer für den Herrn. 14Die Trankopfer von Wein aber, die bei jedem Opfer dargebracht werden sollen, seien diese: Ein halbes Hin zu jedem jungen Stiere, ein Drittel zu einem Widder, ein Viertel zu einem Lamme; das soll das Brandopfer für jeden Monat sein, die sich im Laufe des Jahres folgen. 15Dazu soll dem Herrn ein Ziegenbock zum Sündopfer als immerwährendes Brandopfer samt den dazu gehörigen Trankopfern dargebracht werden. 16Im ersten Monate aber, am vierzehnten Tage des Monats, soll das Phase des Herrn sein, 17und am fünfzehnten Tage Festfeier; sieben Tage hindurch sollen ungesäuerte Brote gegessen werden. 18Der erste Tag davon soll ehrwürdig und hochheilig sein; an demselben sollt ihr keine knechtliche Arbeit tun. 19Und ihr sollt dem Herrn als Feuer- und Brandopfer zwei junge Stiere von der Herde, einen Wider, sieben einjährige fehlerlose Lämmer darbringen, 20und zu jedem ein Speiseopfer von feinem Mehle, mit Öl angemacht, drei Zehntel zu jedem jungen Stiere, und zwei Zehntel zu einem Widder: 21und das Zehntel eines Zehntels zu jedem der sieben Lämmer; 22ferner einen Ziegenbock als Sündopfer zur Versöhnung für euch, 23außer dem Morgen-Brandopfer, das ihr immer darbringen sollt. 24So sollt ihr täglich an den sieben Tagen tun zur Nahrung des Feuers und für den Herrn zum lieblichen Geruche, der von dem Brandopfer und dem jedesmaligen Trankopfer aufsteigen wird. 25Auch der siebente Tag soll euch hochfestlich und heilig sein; an demselben sollt ihr keine knechtliche Arbeit tun. 26Ebenso soll der Tag der Erstlinge, wenn ihr dem Herrn nach Umlauf der Wochen neue Früchte darbringt, ehrwürdig und heilig sein; an demselben sollt ihr keine knechtliche Arbeit tun. 27Und als Brandopfer zum lieblichen Geruche für den Herrn sollt ihr zwei junge Stiere von der Herde, einen Widder, und sieben einjährige fehlerlose Lämmer darbringen, 28als Speiseopfer dazu drei Zehntel feinen Mehles, mit Öl angemacht, zu jedem jungen Stiere, und zwei Zehntel zu jedem Widder, 29das Zehntel eines Zehntels zu jedem der sieben Lämmer; auch einen Ziegenbock, 30der zur Sühne geschlachtet wird; außer dem immerwährenden Brandopfer und den Trankopfern dazu. 31Fehlerlos soll alles sein, was ihr opfert, mit den dazu gehörigen Trankopfern.

Numeri 29

1Auch der erste Tag des siebenten Monats soll euch ehrwürdig und heilig sein; keine knechtliche Arbeit sollt ihr an demselben tun, weil er der Tag des Posaunenschalles ist. 2Und ihr sollt dem Herrn als Brandopfer, zum lieblichen Geruche, einen jungen Stier von der Herde, einen Widder, und sieben einjährige fehlerlose Lämmer darbringen, 3und als Speiseopfer dazu drei Zehntel feinen Mehles, mit Öl angemacht, zu jedem jungen Stiere, zwei Zehntel zu jedem Widder, 4ein Zehntel zu je einem der sieben Lämmer; 5und einen Ziegenbock als Sündopfer, der zur Sühne für das Volk dargebracht wird; 6außer dem Brandopfer am ersten Tage des Monats mit den dazu gehörigen Speiseopfern, und dem immerwährenden Brandopfer mit den herkömmlichen Trankopfern; nach derselben Weise sollt ihr es zum lieblichen Geruche, als Feueropfer dem Herrn darbringen. 7Auch der zehnte Tag dieses siebenten Monats soll euch heilig und ehrwürdig sein, und ihr sollt euch kasteien; keine knechtliche Arbeit tuet an demselben. 8Als Brandopfer sollt ihr dem Herrn zum lieblichen Geruche einen jungen Stier von der Herde, einen Widder, sieben einjährige fehlerlose Lämmer darbringen, 9und als Speiseopfer dazu drei Zehntel feines Mehl, mit Öl angemacht, zu jedem jungen Stiere, zwei Zehntel zu jedem Widder, 10ein Zehntel eines Zehntels zu jedem der sieben Lämmer; 11und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer denen, welche gewöhnlich zur Sühne als Schuldopfer dargebracht werden, und zum immerwährenden Brandopfer, mit dem Speiseopfer und den Trankopfern dazu. 12Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats aber, der euch heilig und ehrwürdig sein soll, sollt ihr keine knechtliche Arbeit tun, sondern dem Herrn sieben Tage lang ein Fest feiern. 13Und ihr sollt das Brandopfer zum lieblichen Geruche für den Herrn dreizehn junge Stiere von der Herde, zwei Widder, vierzehn einjährige fehlerlose Lämmer darbringen; 14und als Speiseopfer dazu drei Zehntel feinen Mehles, mit Öl angemacht, zu jedem der dreizehn jungen Stiere; und zwei Zehntel zu je einem Widder der zwei Widder; 15und ein Zehntel eines Zehntels zu jedem der vierzehn Lämmer; 16und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer, und nebst dem Speiseopfer und den Trankopfern dazu. 17Am andern Tage sollt ihr zwölf junge Stiere von der Herde, zwei Widder, vierzehn einjährige fehlerlose Lämmer darbringen; 18und sollt Speiseopfer und Trankopfer zu jedem, zu den jungen Stieren, und Widdern, und Lämmern, nach der Vorschrift darbringen; 19ferner einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer und dem dazu gehörigen Speiseopfer und Trankopfer. 20Am dritten Tage sollt ihr elf junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige fehlerlose Lämmer darbringen; 21und Speiseopfer und Trankopfer zu jedem; zu den jungen Stieren, und Widdern, und Lämmern, wie vorgeschrieben; 22ferner einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer und dem dazu gehörigen Speiseopfer und Trankopfer. 23Am vierten Tage sollt ihr zehn junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige fehlerlose Lämmer darbringen; 24dazu Speiseopfer und Trankopfer zu jedem, zu den jungen Stieren, und Widdern, und Lämmern, wie vorgeschrieben; 25und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer und dem dazu gehörigen Speiseopfer und Trankopfer. 26Am fünften Tage sollt ihr neun junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige fehlerlose Lämmer darbringen, 27und Speiseopfer und Trankopfer zu jedem, zu den jungen Stieren, und Widdern, und Lämmern, wie vorgeschrieben: 28und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer und dem dazu gehörigen Speiseopfer und Trankopfer. 29Am sechsten Tage sollt ihr acht junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige fehlerlose Lämmer darbringen; 30und Speiseopfer und Trankopfer, zu jedem, zu den jungen Stieren, und Widdern, und Lämmern, wie vorgeschrieben; 31und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer und dem dazu gehörigen Speiseopfer und Trankopfer. 32Am siebenten Tage sollt ihr sieben junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige fehlerlose Lämmer darbringen; 33und Speiseopfer und Trankopfer zu jedem, zu den jungen Stieren, und Widdern, und Lämmern, wie vorgeschrieben; 34und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer und dem dazu gehörigen Speiseopfer und Trankopfer. 35Am achten Tage, der hochfestlich ist, sollt ihr keine knechtliche Arbeit tun, 36und als Brandopfer zum lieblichen Geruche für den Herrn einen jungen Stier, einen Widder und sieben einjährige fehlerlose Lämmer darbringen; 37und Speiseopfer und Trankopfer zu jedem, zu dem jungen Stiere, zu den Widdern, zu den Lämmern, wie vorgeschrieben; 38und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem immerwährenden Brandopfer und dem dazu gehörigen Speiseopfer und Trankopfer. 39Diese Opfer sollt ihr dem Herrn an euren Festen darbringen; außer dem was ihr infolge von Gelübden und als freiwillige Gaben an Brandopfern, an Speiseopfern, an Trankopfern, und an Friedopfern darbringt.

Numeri 30

1Und Moses berichtete den Söhnen Israels alles, was ihm der Herr geboten hatte; 2und er sprach zu den Fürsten der Stämme der Söhne Israels: Dies ist es, was der Herr geboten hat: 3Wenn ein Mann dem Herrn ein Gelübde gemacht, oder sich mit einem Eide verbunden hat, so soll er sein Wort nicht brechen, sondern alles erfüllen, was er versprochen hat. 4Wenn ein Weib etwas gelobt und sich mit einem Eide zu etwas verbunden hat, während sie noch im Hause ihres Vaters und noch im Mädchenaltar ist, und der Vater von dem Gelübde, das sie gemacht hat, und von dem Eide, durch den sie sich verpflichtet hat, Kenntnis erhält und schweigt gleichwohl dazu, so soll sie an ihr Gelübde gebunden sein 5und soll alles erfüllen, was sie versprochen und geschworen hat. 6Wenn aber der Vater, sobald er davon hört, Einspruch erhebt, so sollen ihre Gelübde und Eide nichtig sein, und sie soll nicht an ihr Versprechen gebunden sein, weil ihr Vater Einspruch erhoben hat. 7Hat sie einen Mann, und gelobt etwas, und hat sich durch ein Wort aus ihrem Munde eidlich verpflichtet, 8und ihr Mann erhebt an dem Tage, wo er es erfährt, keinen Einspruch, so soll sie an ihr Gelübde gebunden sein und erfüllen, was sie versprochen hat. 9Wenn aber der Mann, sobald er es erfährt, unverweilt Einspruch erhebt und ihre Versprechungen und die Worte, mit denen sie sich verpflichtet hat, ungültig macht, so wird ihr der Herr gnädig sein. 10Eine Witwe oder eine Verstoßene sollen alles erfüllen, was sie geloben. 11Wenn ein Weib im Hause ihres Mannes sich durch ein Gelübde und einen Eid zu etwas verpflichtet, 12und der Mann erfährt es, und schweigt, und erhebt keinen Einspruch gegen das Versprechen, so soll sie alles erfüllen, was sie versprochen hat. 13Hat er aber sogleich Einspruch erhoben, so soll sie zur Erfüllung des Versprechens nicht gehalten sein; denn ihr Mann hat Einspruch erhoben, und der Herr wird ihr gnädig sein. 14Wenn sie gelobt und sich durch einen Eid verpflichtet, sich durch Fasten oder Enthaltung von andern Dingen zu kasteien, so soll es dem Manne zustehen, es ihr zu gestatten oder zu verwehren. 15Wenn aber der Mann es vernimmt, und schweigt, und seinen Ausspruch bis auf den andern Tag verschiebt, so soll sie halten, was sie gelobt und versprochen hat, weil er damals, als er es vernommen, dazu geschwiegen hat. 16Wenn er aber nachher Einspruch erhebt, nachdem er davon erfahren hat, so soll er ihre Verschuldung tragen. 17Das sind die Bestimmungen, welche der Herr dem Moses gegeben hat, die gelten sollen zwischen Mann und Weib, zwischen Vater und Tochter, die noch im Mädchenaltar ist, oder noch im Hause ihres Vaters weilt.

Neues Testament

Markusevangelium 8

1In jenen Tagen, als wiederum viel Volk beisammen war, und nichts zu essen hatte, rief er seine Jünger zu sich, und sagte zu ihnen: 2Mich erbarmet des Volkes; denn siehe, schon drei Tage harren sie bei mir aus, und haben nichts zu essen. 3Und wenn ich sie ungespeist nach Hause gehen lasse, so werden sie auf dem Wege verschmachten; denn einige von ihnen sind weit hergekommen. 4Da antworteten ihm seine Jünger: Woher sollte jemand hier in der Wüste Brot bekommen können, sie zu sättigen? 5Und er fragte sie: Wie viele Brote habet ihr? Sie sprachen: Sieben. 6Und er befahl dem Volke, sich auf die Erde nieder zu setzen. Dann nahm er die sieben Brote, dankte, brach dieselben, und gab sie seinen Jüngern, dass sie vorlegten; und sie legten dem Volke vor. 7Sie hatten auch wenige Fischlein; auch diese segnete er, und ließ sie vorlegen. 8Und sie aßen und wurden satt; und hoben auf, was von den Stücken übriggeblieben war, sieben Körbe. 9Es waren aber derer, die gegessen hatten, bei viertausend; und er entließ sie. 10Und sofort stieg er mit seinen Jüngern in ein Schiff, und kam in die Gegend von Dalmanutha. 11Da kamen die Pharisäer heraus, und fingen an, mit ihm zu streiten, indem sie von ihm ein Zeichen vom Himmel forderten, um ihn zu versuchen. 12Er aber seufzte im Geiste, und sprach: Was sucht dies Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich, ich sage euch, nimmermehr damit wird diesem Geschlechte ein Zeichen gegeben werden! 13Und er verließ sie, stieg wieder in das Schiff, und fuhr hinüber. 14Und sie vergaßen Brot mitzunehmen, und hatten nicht mehr als ein Brot bei sich im Schiffe. 15Und er ermahnte sie, und sagte: Sehet zu, und hütet euch vor dem Sauerteige der Pharisäer, und vor dem Sauerteige des Herodes! 16Da dachten sie, und sprachen zueinander: Es ist, weil wir kein Brot haben! 17Als Jesus dies erkannte, sagte er zu ihnen: Warum macht ihr euch Gedanken, dass ihr kein Brot habet? Erkennet und begreifet ihr denn noch nicht? Habt ihr noch immer ein verblendetes Herz? 18Habt ihr Augen, und sehet nicht? Und habt ihr Ohren, und höret nicht? Und erinnert ihr euch nicht? 19Als ich die fünf Brote brach für die Fünftausend, wie viele Körbe voll Stücklein habt ihr da aufgehoben? Sie sprachen zu ihm: Zwölf. 20Und da ich die sieben Brote für die viertausend brach, wie viele Körbe voll Stücklein habt ihr aufgehoben? Sie sagten zu ihm: Sieben. 21Und er sprach zu ihnen: Wie, verstehet ihr auch jetzt noch nicht? 22Und sie kamen nach Bethsaida. Da brachte man einen Blinden zu ihm, und bat ihn, dass er denselben berühren möchte. 23Und er faßte den Blinden bei der Hand, führte ihn vor den Flecken hinaus, benetzte seine Augen mit Speichel, legte ihm seine Hände auf, und fragte ihn, ob er etwas sehe. 24Da blickte er auf, und sprach: Ich sehe die Menschen wie Bäume wandeln. 25Darnach legte er ihm die Hände noch einmal auf seine Augen; da fing er zu sehen an, und war so hergestellt, dass er alles deutlich sah. 26Und er schickte ihn nach Hause, und sprach: Gehe in dein Haus, und wenn du in den Flecken hineinkommst, sage es niemanden! 27Jesus aber zog mit seinen Jüngern fort in die Ortschaften von Cäsarea Philippi. Auf dem Wege fragte er seine Jünger, und sprach zu ihnen: Für wen halten mich die Leute? 28Sie antworteten ihm, und sprachen: Für Johannes, den Täufer; andere für Elias; andere aber für einen der Propheten. 29Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete, und sprach zu ihm: Du bist Christus! 30und er verbot ihnen streng, dass sie dies von ihm niemand sagen sollten. 31Nun fing er an sie zu belehren, dass der Menschensohn vieles leiden, von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen, getötet werden, und nach drei Tagen wieder auferstehen müsse. 32Und er redete dieses Wort unverhohlen. Da nahm ihn Petrus bei Seite, und fing an es ihm zu verweisen. 33Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an, drohte dem Petrus, und sprach: Weiche zurück hinter mich, Satan! denn du hast keinen Sinn für das, was Gottes ist, sondern für das, was der Menschen ist. 34Dann rief er das Volk und seine Jünger herbei, und sprach zu ihnen: Will mir jemand nachfolgen, so verleugne er sich selbst, und nehme sein Kreuz auf sich, und folge mir. 35Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber um meinet- und des Evangeliums willen sein Leben verliert, der wird es retten. 36Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnt, an seiner Seele aber Schaden leidet? 37Oder was kann ein Mensch als Lösegeld geben für seine Seele? 38Denn wer sich meiner und meiner Worte geschämt hat vor diesem ehebrecherischen und sündhaften Geschlechte, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln. 39Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, es sind einige von den hier Stehenden, die den Tod nicht kosten werden, bis sie das Reich Gottes sehen, wie es kommt in seiner Kraft!