Bibel in einem Jahr · Tag 323 von 365

Ez 34–36 · 2 Petr 3

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Altes Testament

Das Buch Ezechiel 34

1Und es erging das Wort des Herrn an mich also: 2Menschensohn! weissage über die Hirten Israels, weissage und verkünde den Hirten: So spricht der Herr, Gott: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weideten! Sollten nicht die Herden von den Hirten geweidet werden? 3Ihr habt die Milch verzehrt und euch mit der Wolle gekleidet und, was feist war, geschlachtet, meine Herde aber habt ihr nicht geweidet. 4Was schwach war, habt ihr nicht gestärkt, was krank war, nicht geheilt, was beschädigt, nicht verbunden, was versprengt, nicht zurückgeholt, und was verloren war, habt ihr nicht gesucht, sondern mit Strenge und Gewalt habt ihr sie geleitet. 5So zerstreuten sich meine Schafe, weil sie keinen Hirten hatten; sie dienten allen Tieren des Feldes zum Fraße und zerstreuten sich. 6Auf allen Bergen und auf allen hohen Hügeln irrten meine Herden umher, über die ganze Fläche des Landes hin zerstreuten sich meine Herden und niemand war, der nach ihnen fragte, ja niemand, sage ich, der nach ihnen fragte. 7Darum, ihr Hirten! Vernehmet das Wort des Herrn: 8So wahr ich lebe! spricht der Herr, Gott: Dafür, dass meine Herden zum Raube geworden sind und meine Schafe allen Tieren des Feldes zum Fraße gedient haben, weil kein Hirt da war (denn meine Hirten fragten nicht nach meiner Herde), sondern die Hirten weideten sich selbst, aber meine Herden weideten sie nicht, 9darum, ihr Hirten! Höret das Wort des Herrn: 10So spricht der Herr, Gott: Sehet, ich will an die Hirten und werde meine Herde aus ihrer Hand fordern und werde machen, dass sie die Herde nicht mehr weiden und auch sich selbst nicht mehr weiden, ich werde meine Herde ihrem Rachen entreißen und sie soll nicht fürder ihnen zur Speise werden. 11Denn also spricht der Herr, Gott: Sehet, ich selbst will nach meinen Schafen sehen und sie heimsuchen. 12Wie ein Hirt seine Herde heimsucht am Tage, wo er inmitten seiner Schafe, die zerstreut waren, ist, so werde auch ich meine Schafe heimsuchen und sie erretten aus allen den Orten, an die sie versprengt wurden am Tage des Gewölkes und der Finsternis. 13Und ich werde sie von den Völkern herausführen und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land führen und werde sie auf den Bergen Israels, an den Bächen und auf allen Wohnplätzen des Landes weiden. 14Auf sehr reiche Weide werde ich sie führen, auf den hohen Bergen Israels soll ihre Weide sein, daselbst sollen sie ruhen auf grüner Flur und auf fetten Triften weiden über die Berge Israels bin. 15Ich selbst werde meine Herden weiden und ich selbst werde sie lagern lassen, spricht der Herr, Gott. 16Was verloren war, werde ich aufsuchen, was versprengt, zurückführen, was gebrochen, verbinden, was schwach, kräftigen, was feist und stark, bewahren; ich werde sie weiden, wie es billig ist. 17Ihr aber, meine Herden! So spricht der Herr, Gott: Sehet, ich richte zwischen Schaf und Schaf, den Widdern und den Böcken. 18War es euch nicht genug, die guten Triften abzuweiden, musstet ihr dazu, was von eurer Weide übrigblieb, mit euren Füßen zerstampfen und, nachdem ihr das klare Wasser getrunken, das, was übrigblieb, mit euren Füßen trüben? 19So mussten denn meine Schafe das abweiden, was eure Füße zertreten hatten, und was eure Füße getrübt hatten, mussten sie trinken. 20Darum spricht der Herr, Gott, also zu euch: Sehet, ich selbst werde richten zwischen den fetten und den mageren Schafen! 21Weil ihr alle schwachen Schafe mit Seiten und Schultern drängtet und mit euern Hörnern wegstießet, bis sie fernhin zerstreut waren, 22so werde ich meiner Herde beistehen, dass sie nicht ferner mehr zur Beute werde, und werde richten zwischen Schaf und Schaf. 23Und ich werde einen einzigen Hirten über sie setzen, aber sie weiden soll, meinen Diener David, er soll sie wieder und er soll ihr Hirt sein. 24Und ich, der Herr, werde ihr Gott sein und mein Diener David soll in ihrer Mitte Fürst sein; ich, der Herr, habe es gesprochen. 25Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen schließen und die wilden Tiere aus dem Lande ausrotten, und die in der Wüste wohnen, werden sicher schlafen auf den Triften. 26Ich will ihnen rings um meine Höhe der Segen verleihen und Regen senden zur rechten Zeit, Segensgüsse sollen es sein. 27Und die Bäume des Gefildes sollen ihre Frucht geben, das Land sein Erträgnis, und sie werden ohne Furcht in ihrem Lande sein und sie werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich die Ketten ihres Joches zerbreche und sie aus der Hand derer rette, die sie knechteten. 28Sie sollen fortan den Völkern nicht mehr zum Raube werden und sollen die Tiere des Landes sie fressen, sondern sie werden sicher wohnen ohne alle Schrecknis. 29Und ich will ihnen einen Sprossen zum Ruhme erstehen lassen und nicht sollen sie mehr durch Hunger hingerafft werden im Lande noch die Schmach der Heiden ferner zu tragen haben. 30Und sie werden erkennen, dass ich der Herr, ihr Gott, mit ihnen bin und dass sie, das Haus Israel, mein Volk sind, spricht der Herr, Gott. 31Ihr aber seid meine Herde, die Herde meiner Weide, Menschen, und ich, der Herr, bin euer Gott, spricht der Herr, Gott.

Das Buch Ezechiel 35

1Und es erging das Wort des Herrn an mich also: 2Menschensohn! richte dein Angesicht gegen das Gebirge Seir und weissage über dasselbe und sprich zu ihm: 3Also spricht der Herr, Gott! Siehe, ich will an dich, Gebirge Seir! Ich werde meine Hand wider dich ausstrecken und werde dich zur Wüstenei und Einöde machen. 4Deine Städte werde ich zerstören und du sollst wüste werden und erkennen, dass ich der Herr bin. 5Weil du beständig Feindschaft übtest und die Söhne Israels dem Arme des Schwertes überliefertest zur Zeit ihrer Bedrängnis, zur Zeit, da ihre Verschuldung aufs äußerste gestiegen war. 6Darum will ich, so wahr ich lebe! spricht der Herr, Gott, dich dem Blutvergießen überliefern und Blut soll dich verfolgen; ja, da du das Blut gehasst, soll das Blut dich verfolgen. 7Ich werde das Gebirge Seir zur Wüstenei machen und daraus hinwegschaffen den Hinkommenden und Wegziehenden. 8Ich werde seine Berge mit seinen Erschlagenen bedecken und auf deinen Hügeln, in deinen Tälern und an den Bächen sollen durch das Schwert Erschlagene fallen. 9Zu ewiger Einöde werde ich dich machen und deine Städte sollen nicht mehr bewohnt werden und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr, Gott bin. 10Dafür, dass du gesagt hast: Die beiden Völker und die beiden Länder sollen mein sein und ich will sie als Erbteil in Besitz nehmen, obwohl doch der Herr daselbst war, 11darum, so wahr ich lebe! spricht der Herr, Gott, werde ich dir nach deinem Zorn und nach dem Maße deiner Eifersucht tun, die du ausübtest in deinem Grimme gegen sie, und ich werde mich durch sie kundgeben, wenn ich dich richte. 12Und du sollst erkennen, dass ich, der Herr, alle deine Lästerungen gehört habe, die du wider die Berge Israels ausgesprochen, da du sagtest: Verwüstet sind sie und uns zum Verschlingen hingegeben! 13Auch habt ihr euch wider mich mit euerm Mund aufgelehnt und habt verächtlich wider mich gesprochen, ich habe es vernommen. 14So spricht der Herr, Gott: Zur Freude der ganzen Erde werde ich aus dir eine Wüste machen. 15Wie du dich freutest über das Erbe des Hauses Israel, weil es verödet war, so werde auch ich dir tun; du wirst verödet werden, Gebirge Seir und du ganz Idumäa! Und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin.

Das Buch Ezechiel 36

1Du aber, Menschensohn! weissage über die Berge Israels und sprich: Berge Israels, hört das Wort des Herrn! 2So spricht der Herr, Gott: Weil der Feind über euch gerufen hat: Ha, die ewigen Höhen sind uns als Erbbesitz eigen geworden! 3darum weissage und sprich: So spricht der Herr, Gott: Dafür, dass ihr verwüstet und ringsum niedergetreten und zum Erbe den noch übrigen Völkern geworden seid und die Völker euch im Munde führen zu eurer Schmach, 4deswegen, Berge Israels, höret das Wort Gottes, des Herrn! So spricht der Herr, Gott, zu den Bergen und Hügeln, zu den Bächen und Tälern, zu den wüsten verfallenen Mauern und verlassenen Städten, die verwüstet und zum Spotte geworden sind für die übrigen Völker ringsum. 5So spricht deshalb der Herr, Gott: In meinem Feuereifer habe ich wider die noch übrigen Völker und wider ganz Idumäa gesprochen, dies ich mein Land mit Aufjauchzen ihres ganzen Herzens und aus ganzer Seele als Erbe zugeeignet und es ausgeplündert haben, dass es zur Wüstenei ward, 6deshalb weissage über das Land Israel und sprich zu den Bergen und Hügeln, zu den Höhen und Tälern: So spricht der Herr, Gott: Sehet, in meinem Eifer und in meinem Grimme habe ich gesprochen, denn ihr habt die Schmach der Völker erdulden müssen. 7Ja, darum spricht so der Herr, Gott: Ich habe meine Hand erhoben, die Völker, welche rings um euch her sind, sollen ihre Schmach selbst tragen. 8Ihr aber, Berge Israels! Sollt eure Zweige hervorsprossen lassen und ihr sollt eure Frucht tragen für mein Volk Israel, denn nahe ist die Zeit, dass es heimkehrt! 9Denn sehet, ich werde zu euch kommen und mich wieder zu euch wenden, ihr sollt bepflügt werden und sollt Samenkorn erhalten! 10Ich werde die Menschen auf euch zahlreich machen und das ganze Haus Israel und die Städte sollen bewohnt und das Verfallene wieder aufgebaut werden. 11Ich werde euch mit Menschen und Vieh anfüllen, sie sollen sich mehren und wachsen, ich will euch bewohnt sein lassen wie im Anbeginn, ja mit größeren Gütern euch beschenken, als ihr in der Vorzeit gehabt, und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin. 12Ich werde Menschen, mein Volk Israel, auf euch herführen und sie sollen dich als Erbe in Besitz nehmen, du sollst ihr Erbteil sein und du wirst ihrer fortan nicht mehr beraubt werden. 13Also spricht der Herr, Gott: Dafür, dass sie von euch sagen: Du verschlingst die Menschen und vernichtest dein Volk, 14darum sollst du fortan nicht mehr Menschen verschlingen und dein Volk nicht ferner töten, spricht der Herr, Gott. 15Ich will dich fortan nicht mehr den Hohn der Heiden hören lassen, das Schmähen der Völker sollst du nicht mehr tragen müssen noch sollst du dein Volk fortan verlieren, spricht der Herr, Gott. 16Und es erging das Wort des Herrn an mich also: 17Menschensohn! als das Haus Israel ins einem Lande wohnte, verunreinigten sie es durch ihren Wandel und ihre Gesinnung, so dass ihr Wandel vor mir wie die Unreinigkeit eines blutflüssigen Weibes ward. 18Da schüttete ich meinen Zorn über sie aus wegen des Blutes, welches sie über das Land hin vergossen, und weil sie es durch ihre Götzenbilder befleckt hatten. 19Und ich zerstreute sie unter die Völker und worfelte sie hinaus in die Länder, nach ihrem Wandel und ihren Anschlägen richtete ich sie. 20Und sie kamen unter die Heiden, doch unter denen, zu welchen sie kamen, entweihten sie meinen heiligen Namen, da man von ihnen sagte: Dies ist das Volk des Herrn und doch haben sie aus seinem Lande wegziehen müssen! 21Aber ich will meinen heiligen Namen hochhalten, welchen das Haus Israel unter den Völkern, zu denen sie gekommen sind, entweiht hat. 22Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Gott: Nicht um euretwillen, Haus Israel! tue ich es, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Heiden, zu denen ihr gekommen seid. 23Ich werde meinen großen Namen heiligen, der unter den Völkern entweiht ist, den ihr unter ihnen entweiht habt, damit die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, spricht der Herr der Heerscharen, wenn ich mich an euch vor ihnen heilig erweise. 24Denn ich werde euch aus den Völkern wegnehmen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land führen. 25Und ich werde reines Wasser über euch ausgießen, dass ich von allen euern Befleckungen gereinigt werdet, und von allen euren Götzenbildern werde ich euch reinigen. 26Ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres einführen, ich werde das Herz von Stein aus euerm Leibe nehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. 27Ich werde meinen Geist in euer Inneres geben und machen, dass ihr nach meinen Geboten wandelt, meine Rechte beobachtet und sie übt. 28Dann sollt ihr im Lande wohnen, das ich euern Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich werde euer Gott sein! 29Ich werde euch von allen euern Unreinigkeiten befreien, ich werde dem Getreide entbieten und es mehren und keine Hungersnot über euch verhängen. 30Ich werde die Frucht der Bäume und das Erträgnis des Feldes reichlich machen, dass ihr nicht mehr um des Hungers willen Spott erdulden müsst unter den Völkern. 31Dann werdet ihr eures schlimmen Wandels und eurer nicht guten Taten gedenken und es werden euch eure Verschuldungen und eure Frevel missfallen. 32Nicht um euretwillen tue ich es, spricht der Herr, Gott, dies sei euch kund; schämet euch und errötet über euren Wandel, Haus Israel! 33So spricht der Herr, Gott: An dem Tage, da ich euch von allen euren Verschuldungen reinige und die Städte bewohnt mache und das Verfallene wiederherstelle 34und das verödete Land, das ehedem wüste lag vor den Augen jeglichen Wanderers, wieder bebaut wird, 35wird man sagen: Dieses Land, das unbebaut war, ist wie der Garten der Wonne geworden und die ehedem verödeten, verlassenen und zerstörten Städte stehen nun wohlgefestigt da. 36Dann werden die Völker, soviel ihrer rings um euch übrig sind, erkennen, dass ich, der Herr, das Zerstörte wieder aufgebaut, das Unbebaute wieder angepflanzt habe; ich, der Herr, habe es geredet und vollbracht! 37So spricht der Herr, Gott: Auch das will ich tun und auch darin soll das Haus Israel mich gnädig finden: Ich will die zahlreich machen wie eine Herde von Menschen, 38wie eine geweihte Herde, wie die Herde in Jerusalem an dessen hohen Festen, so sollen die verödeten Städte voll werden von Menschenherden, und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin.

Neues Testament

2. Petrusbrief 3

1Sehet, Geliebte! dies ist bereits der zweite Brief, den ich euch schreibe, um durch Ermahnungen euern lauteren Sinn zu wecken, 2auf dass ihr gedenket an die Worte, die ich aus den heiligen Propheten vorher erwähnt habe, und an die von euern Aposteln mitgeteilten Gebote des Herrn und Heilandes. 3Vor allem wisset, dass am Ende der Tage Spötter mit Trug kommen werden, welche nach ihren eigenen Lüsten wandeln, 4und sagen: “Wo ist die Verheißung, oder seine Wiederkunft? Denn von der Zeit her, wo die Väter entschlafen sind, verbleibt alles so, seitdem die geschaffenen Dinge ihren Anfang genommen!“ 5Absichtlich nämlich vergessen sie dies, dass der Himmel einst war, und die Erde aus Wasser und durch Wasser kraft des Wortes Gottes sich gestaltet hat, 6wodurch auch die damalige Welt, von Wasser überflutet, zu Grunde ging. 7der jetzige Himmel aber und die Erde sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und dem Feuer vorbehalten auf den Tag des Gerichtes und des Verderbens der gottlosen Menschen. 8Dies eine aber vergesset nicht, Geliebte! Dass ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag. 9Nicht säumt der Herr mit seiner Verheißung, wie einige meinen, sondern er übt Langmut um euretwillen, indem er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass sich alle zur Buße wenden. 10Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; alsdann werden die Himmel mit gewaltigem Krachen vergehen, die Elemente sich in Feuersglut verzehren und die Erde samt ihren Werken auf ihr verbrennen. 11Da nun dies alles einst hinschwinden wird, wie sehr sollt ihr euch eines heiligen Wandels und der Gottseligkeit befleißigen, 12indem ihr erwartet und entgegeneilt der Ankunft des Tages des Herrn, durch den die Himmel in Feuer aufgehen und die Elemente in Gluthitze vergehen werden. 13Einen neuen Himmel aber und eine neue Erde erwarten wir nach seinen Verheißungen, in welchen Gerechtigkeit wohnt. 14Darum, Geliebte! beeifert euch, in der Erwartung dessen, unbefleckt und untadelig vor ihm erfunden zu werden in Frieden; 15und achtet die Langmut unsers Herrn für Heil, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat; 16wie auch in allen seinen Briefen, wenn er von diesen Dingen redet, in welchen manches Schwerverständliche vorkommt, was die Unwissenden und Schwankenden ebenso wie die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben verdrehen. 17Ihr also, Brüder! die ihr dies voraus wisset, seid auf euer Hut, damit ihr euch nicht durch den Irrwahn der Toren mit fortreißen lasset und eures festen Standes verlustig gehet. 18Wachset vielmehr in der Gnade und in der Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit, wie jetzt, so auf den Tag der Ewigkeit. Amen.