Bibel in einem Jahr · Tag 114 von 365

2 Kön 20–22 · Joh 13

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Altes Testament

Das 2. Buch der Könige 20

1In jener Zeit ward Ezechias auf den Tod krank und Isaias, der Sohn des Amos, der Prophet, kam zu ihm und sprach: So spricht der Herr, Gott: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht mehr leben! 2Da kehrte er sein Angesicht gegen die Wand und betete zum Herrn und sprach: 3Ich bitte, o Herr! gedenke doch, wie ich in Wahrheit und mit ungeteiltem Herzen vor dir gewandelt bin und wie ich getan habe, was dir wohlgefällig war. Und Ezechias weinte heftig. 4Ehe Isaias noch über die Mitte des Vorhofes hinausgekommen war, erging das Wort des Herrn an ihn also: 5Kehre um und sage zu Ezechias, dem Fürsten meines Volkes: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen; und siehe, ich habe dich geheilt, am dritten Tage wirst du in den Tempel des Herrn hinaufgehen. 6Und ich werde zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzutun und dich auch samt dieser Stadt aus den Händen des Königs von Assyrien erretten und diese Stadt beschützen um meinetwillen und um meines Dieners Davids willen. 7Darauf sprach Isaias: Bringet einen Teig von Feigen herbei! Als sie diesen gebracht und auf sein Geschwür gelegt hatten, wurde er gesund. 8Ezechias aber hatte zu Isaias gesagt: Welches soll das Zeichen sein, dass der Herr mich heilt und dass ich am dritten Tage in den Tempel des Herrn hinaufgehen werde? 9Isaias antwortete ihm: Dies soll das Zeichen von dem Herrn sein, dass der Herr das Wort erfüllen wird, das er geredet hat: Willst du, dass der Schatten um zehn Linien hinaufsteige oder dass er um ebensoviele Grade zurückgehe? 10Ezechias sprach: Es ist etwas Leichtes, dass der Schatten um zehn Linien zunehme; ich will also nicht, dass dies geschehe, sondern, dass er um zehn Stufen zurückgehe. 11Da rief der Prophet Isaias den Herrn an und dieser ließ den Schatten durch die Linien, welche er schon an der Sonnenuhr des Achaz herabgegangen war, um zehn Grade rückwärtsgehen. 12Zu derselben Zeit sandte Berodach Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babylon, Briefe und Geschenke an Ezechias; denn er hatte gehört, dass Ezechias krank gewesen war. 13Und Ezechias freute sich über ihre Ankunft und zeigte ihnen das Gewürzhaus, das Gold und das Silber und die verschiedenen Spezereien und die Salben und das Haus seiner Kriegsgeräte und alles, was er in seinen Schatzkammern hatte. Es war nichts, was Ezechias ihnen in seinem Hause und in seiner ganzen Herrschaft nicht zeigte. 14Da kam der Prophet Isaias zu dem Könige Ezechias und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt? Und woher sind sie zu dir gekommen? Ezechias antwortete ihm: Aus fernem Lande sind sie zu mir gekommen, aus Babylon. 15Da antwortete jener: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Ezechias sprach: Alles, was sich in meinem Hause befindet, haben sie gesehen; es ist nichts in meinen Schatzkammern, was ich ihnen nicht gezeigt hätte. 16Isaias aber sprach zu Ezechias: Höre das Wort des Herrn: 17Siehe, es werden Tage kommen, wo alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter bis auf diesen Tag aufgesammelt haben, nach Babylon weggeführt wird; nichts wird zurückbleiben, spricht der Herr. 18Überdies werden von deinen Söhnen, welche von dir herstammen werden, welche du zeugen wirst, hinweggeführt werden, dass sie im Palaste des Königs von Babylon als Kämmerer dienen. 19Da sprach Ezechias zu Isaias: Das Wort des Herrn, das du geredet hast, ist gut, möge Friede und Wahrheit in meinen Tagen herrschen! 20Was aber sonst von Ezechias zu sagen ist und alle seine Tapferkeit und wie er den Teich und die Wasserleitung gemacht und das Wasser in die Stadt geführt hat, steht das nicht geschrieben in den Jahrbüchern der Könige von Juda? 21Und Ezechias entschlief zu seinen Vätern und Manasses, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

Das 2. Buch der Könige 21

1Zwölf Jahre war Manasses alt, als er zu herrschen begann, und fünfundfünfzig Jahre herrschte er zu Jerusalem; der Name seiner Mutter war Haphsiba. 2Er tat, was vor den Augen des Herrn böse ist, nach dem Götzendienste der Völker, welche der Herr vor den Augen der Söhne Israels vertilgt hatte. 3Er wendete sich dem Bösen zu und baute die Höhen wieder, welche sein Vater Ezechias zerstört hatte, und errichtete dem Baal Altäre und machte Haine, wie Achab, der König von Israel, getan hatte, und betete das ganze Heer des Himmels an und verehrte es. 4Auch baute er Altäre im Hause des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen eine Stätte geben! 5Und er errichtete dem ganzen Heere des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen des Tempels des Herrn. 6Auch ließ er seinen Sohn durch das Feuer gehen, trieb Wahrsagerei, beobachtete Zeichen, bestellte Wahrsager und vermehrte die Zeichendeuter, so dass er tat, was vor dem Herrn böse ist, und ihn zum Zorne reizte. 7Auch stellte er ein Götzenbild des Haines, den er eingerichtet hatte, in den Tempel des Herrn, von welchem der Herr zu David und zu seinem Sohne Salomon gesprochen hatte: In diesem Tempel und zu Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen wohnen lassen auf ewig. 8Und ich will den Fuß Israels nicht mehr weichen lassen aus dem Lande, das ich ihren Vätern gegeben habe; jedoch nur, wenn sie alles halten und tun, was ich ihnen geboten, und das ganze Gesetz, welches ihnen mein Diener Moses anbefohlen hat. 9Sie aber hörten nicht darauf, sondern ließen sich von Manasses verführen, dass sie es ärger machten als die Völker, welche der Herr vor dem Angesichte der Söhne Israels vertilgt hatte. 10Da redete der Herr durch seine Diener, die Propheten, und sprach: 11Weil Manasses, der König von Juda, diese schlimmen Greuel getan, die ärger sind als alles, was die Amorrhiter vor ihm getan haben und auch Juda zur Sünde verführt hat durch seine Unreinigkeiten, 12darum spricht der Herr, der Gott Israels, also: Siehe, ich werde Unglück über Jerusalem und Juda herbeiführen, dass jedem, der es hört, beide Ohren klingen sollen. 13Und ich will über Jerusalem die Messschnur Samarias spannen und das Gewicht des Hauses Achabs; und ich will Jerusalem auslöschen, wie man eine Schreibtafel auszulöschen pflegt, und will es abwischen und umkehren und mehr als einmal mit dem Griffel über seine Fläche hinfahren. 14Und ich will den Überrest meines Erbteiles verstoßen und ihn in die Hände ihrer Feinde übergeben, dass sie allen ihren Feinden zur Verwüstung und zum Raube werden; 15weil sie getan, was vor mir böse ist, und nicht aufgehört haben, mich zum Zorne zu reizen, von dem Tage an, wo ihre Väter aus Ägypten gezogen sind, bis auf diesen Tag. 16Überdies vergoss Manasses auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem bis oben damit anfüllte, außer seinen Sünden, zu denen er Juda verführte, dass es tat, was vor dem Herrn böse ist. 17Was aber sonst von Manasse zu sagen ist und alles, was er getan, und seine Sünde, die er begangen, steht das nicht geschrieben in den Jahrbüchern der Könige von Israel? 18Und Manasses entschlief zu seinen Vätern und wurde im Garten seines Hauses, im Garten Oza, begraben; sein Sohn Amon ward König an seiner Statt. 19Zweiundzwanzig Jahre war Amon alt, als er zu herrschen begann, und zwei Jahre herrschte er zu Jerusalem. Der Name seiner Mutter war Messalemeth, eine Tochter des Harus aus Jeteba. 20Er tat, was böse ist in den Augen des Herrn, wie sein Vater Manasses getan hatte. 21Und er wandelte ganz auf dem Wege, den sein Vater gewandelt war, und diente den Unreinigkeiten, denen sein Vater gedient hatte, und betete sie an; 22und er verließ den Herrn, den Gott seiner Väter, und wandelte nicht auf dem Wege des Herrn. 23Da bereiteten ihm seine Diener Nachstellungen und töteten den König in seinem Hause. 24Das Volk des Landes aber erschlug alle, die sich wider den König Amon verschworen hatten, und sie setzten seinen Sohn Josias zum König über sich an seiner Statt. 25Was aber sonst von Amon zu sagen ist, was er getan, steht das nicht geschrieben in den Jahrbüchern der Könige von Juda? 26Und sie begruben ihn in seinem Grabe, im Garten. Oza und sein Sohn Josias ward König an seiner Statt.

Das 2. Buch der Könige 22

1Acht Jahre war Josias alt, da er zu herrschen begann, und einunddreißig Jahre herrschte er zu Jerusalem; der Name seiner Mutter war Idida, eine Tochter Hadajas aus Besekath. 2Er tat, was vor dem Herrn wohlgefällig war, und wandelte auf allen Wegen seines Vaters David und wich nicht ab, weder zur Rechten noch zur Linken. 3Aber im achtzehnten Jahre des Königs Josias sandte der König Saphan, den Sohn Aslias, der ein Sohn Messulams war, den Schreiber des Tempels des Herrn, und sprach zu ihm: 4Gehe hin zu dem Hohenpriester Helkias, dass man das Geld, welches in den Tempel des Herrn gebracht worden ist, welches die Türhüter des Tempels von dem Volke gesammelt haben, zusammentue. 5Diese sollen es durch die Vorsteher des Hauses des Herrn den Werkleuten geben, damit sie es denen verteilen, die im Tempel des Herrn arbeiten, um das, was am Tempel baufällig ist, auszubessern: 6nämlich den Zimmerleuten und den Steinmetzen und denen, welche die Lücken ausfüllen; und um Holz und Steine aus den Steinbrüchen zu kaufen, damit der Tempel des Herrn wiederhergestellt werde. 7Doch berechne man ihnen das Geld, das sie empfangen, nicht, sondern sie mögen auf Treu und Glauben damit schalten. 8Da sprach der Hohepriester Helkias zu dem Schreiber Saphan: Das Gesetzbuch habe ich im Hause des Herrn gefunden; und Helkias gab das Buch Saphan und dieser las es. 9Als nun der Schreiber Saphan zu dem Könige kam, gab er ihm über das Bericht, was jener befohlen hatte, und sprach: Deine Diener haben das Geld zusammengetan, welches sich im Hause des Herrn vorfand, und haben es zur Verteilung an die Werkleute den Leitern der Arbeiten am Tempel des Herrn übergeben. 10Auch erzählte der Schreiber Saphan dem Könige und sprach: Der Priester Helkias hat mir ein Buch gegeben. Als nun Saphan es vor dem Könige las 11und der König die Worte des Gesetzbuches des Herrn hörte, zerriss er seine Kleider 12und befahl Helkias, dem Priester, und Ahikam, dem Sohne Saphans, und Achobor, dem Sohne Michas, und Saphan, dem Schreiber, und Asaja, dem Diener des Königs, und sprach: 13Gehet hin und befraget den Herrn über mich und über das Volk und über ganz Juda inbetreff der Worte dieses Buches, welches aufgefunden worden ist; denn groß ist der Zorn des Herrn, der gegen uns entbrannt ist, weil unsere Väter nicht auf die Worte dieses Buches gehört haben, um alles zu tun, was uns vorgeschrieben ist. 14Da gingen der Priester Helkias und Ahikam und Achobor und Saphan und Asaja zu Holda, der Prophetin, dem Weibe Sellums, des Sohnes Thekuas, des Sohnes Araas, des Kleiderhüters, welche in Jerusalem im zweiten Teile wohnte, und sie redeten mit ihr. 15Sie antwortete ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Saget dem Manne, der euch zu mir gesendet hat: 16Also spricht der Herr: Siehe, ich werde über diesen Ort und über seine Bewohner Unglück kommen lassen, alle Worte des Gesetzes, welche der König von Juda gelesen hat; 17dafür dass sie mich verlassen und fremden Göttern geopfert und mich mit allen Werken ihrer Hände zum Zorne gereizt haben, und mein Zorn wird an diesem Ort entbrennen und wird nicht erlöschen. 18Zu dem Könige von Juda aber, der euch gesandt hat, um den Herrn zu befragen, saget: So spricht der Herr, der Gott Israels: Weil du die Worte des Buches gehört hast 19und dein Herz erschrocken ist und du dich vor dem Herrn verdemütigt hast, als du die Reden wider diesen Ort und seine Bewohner hörtest, dass sie nämlich zum Entsetzen und zum Fluche werden sollen und du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich dich erhört, spricht der Herr. 20Darum will ich dich zu deinen Vätern sammeln und du sollst in Frieden in dein Grab gesammelt werden, so dass deine Augen nicht all das Unglück sehen, das ich über diesen Ort kommen lassen werde.

Neues Testament

Johannesevangelium 13

1Vor dem Osterfeste, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen sei, um aus dieser Welt zum Vater zu gehen nachdem er die Seinigen, die in der Welt waren, geliebt, liebte er sie bis an das Ende. 2Und als das Abendmahl gehalten ward, da der Teufel dem Judas Iskariot, dem Sohne Simons, schon in´s Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, 3stand er, ob er gleich wusste, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben habe, und dass er von Gott ausgegangen sei, und zu Gott zurückkehre, 4vom Mahle auf, legte seine Oberkleider ab, nahm ein leinenes Tuch, und umgürtete sich damit. 5Dann goss er Wasser in ein Becken, und fing an, seinen Jüngern die Füße zu waschen, und sie mit dem leinenen Tuche, mit dem er umgürtet war, abzutrocknen. 6Er kam also zu Simon Petrus. Petrus aber sprach zu ihm: Herr! du willst mir die Füße waschen? 7Jesus antwortete, und sprach zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber nachher verstehen. 8Petrus sprach zu ihm: In Ewigkeit wirst du mir die Füße nicht waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so wirst du keinen Teil an mir haben. 9Da sprach Simon Petrus zu ihm: Herr! nicht allein meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. 10Jesus sprach zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nicht mehr, als dass er sich die Füße wasche, sondern er ist ganz rein. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. 11Er wusste nämlich, wer der sei, der ihn verraten würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. 12Nachdem er nun ihre Füße gewaschen, und seine Oberkleider angelegt hatte, setzte er sich wieder zu Tische, und sprach zu ihnen: Wisset ihr, was ich euch getan habe? 13Ihr nennet mich Meister und Herr, und mit Recht sagt ihr es; denn ich bin es. 14Wenn nun ich euch die Füße gewaschen habe, euer Herr und Meister, so müsset auch ihr, einer dem andern, die Füße waschen. 15Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so tuet, wie ich euch getan habe. 16Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Diener ist nicht größer als sein Herr, und ein Gesandter nicht größer als der, welcher ihn gesandt hat! 17Wenn ihr dieses wisset, selig seid ihr, wenn ihr es tut! 18Nicht von euch allen rede ich. Ich weiß, welche ich erwählet habe; aber damit die Schrift erfüllet werde: „Der mit mir das Brot ißt, wird wider mich seine Ferse erheben.“ 19Schon jetzt sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubet, dass ich es bin. 20Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer jemanden aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat! 21Als Jesus dieses gesagt hatte, wurde er im Geiste bewegt, und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten! 22Da sahen die Jünger einander an, und waren ungewiss, von wem er redete. 23Einer aber von seinen Jüngern lag zu Tische an der Brust Jesu, der, welchen Jesus liebte. 24Diesem nun winkte Simon Petrus zu, und sprach zu ihm: Wer ist es, von dem du redest? 25Da lehnte sich dieser an die Brust Jesu, und sprach zu ihm: Herr! wer ist es? 26Jesus antwortete: Der ist es, dem ich das Brot, welches ich eintauche, reichen werde. Und er tauchte das Brot ein, und gab es dem Judas Iskariot, dem Sohne Simons. 27Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Und Jesus sprach zu ihm: Was du tun willst, das tue bald! 28Es verstand aber keiner von denen, welche zu Tische waren, warum er dieses sagte. 29Denn einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, habe Jesus ihm gesagt: Kaufe, was wir auf das Fest brauchen; oder er sollte den Armen etwas geben. 30Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht. 31Nachdem er nun hinausgegangen war, sprach Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm! 32Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, so wird Gott ihn auch in sich selbst verherrlichen, ja alsbald wird er ihn verherrlichen. 33Kindlein! Noch eine kurze Zeit bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; aber wie ich den Juden gesagt habe: Wo ich hingehe, dahin könnet ihr nicht kommen; so sage ich jetzt auch euch. 34Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet, wie ich euch geliebet habe, so sollt auch ihr einander lieben. 35Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe habet zueinander. 36Simon Petrus sprach zu ihm: Herr! wohin gehst du? Jesus antwortete: Wohin ich gehe, dahin kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber nochmals folgen. 37Petrus sprach zu ihm: Warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Ich will mein Leben für dich einsetzen. 38Jesus antwortete ihm: Du willst dein Leben für mich einsetzen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.