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Die Bibel in einem Jahr · Tag 70 von 365

1. Samuel 9–12

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

1. Samuel 9

1Es war ein Mann von Benjamin, namens Kis, ein Sohn Abiels, des Sohnes Serrors, des Sohnes Bechoraths, des Sohnes Aphias, des Sohnes eines Benjamiten, stark an Kraft. 2Dieser hatte einen Sohn, Namens Saul, auserlesen und tüchtig; und es war kein tüchtigerer unter den Söhnen Israels als er. Von der Schulter an aufwärts überragte er alles Volk. 3Nun waren die Eselinnen Kis, des Vaters Sauls, verloren gegangen; und Kis sprach zu Saul, seinem Sohne: Nimm einen von den Knechten mit dir und mache dich auf und gehe hin und suche die Eselinnen. Die durchwanderten also das ganze Gebiet Ephraim 4und das Gebiet von Salisa, ohne sie zu finden, und durchzogen sodann das Land Salim, aber sie waren nicht da, und das Land Jemini, aber sie fanden sie nicht. 5Als sie aber in das Gebiet von Suph kamen, sprach Saul zu dem Knecht, der bei ihm war: Komm, lass uns umkehren, denn mein Vater lässt vielleicht die Eselinnen fahren und wird um uns besorgt. 6Dieser sprach zu ihm: Siehe, ein Mann Gottes ist in dieser Stadt, ein angesehener Mann; alles, was er sagt, trifft sicher ein. So lass uns denn jetzt dorthin gehen, vielleicht gibt er uns Auskunft über unsern Weg, wegen dessen wir gekommen sind. 7Da sprach Saul zu seinem Knechte: Siehe, wir wollen hingehen, aber was werden wir dem Manne Gottes bringen? Das Brot ist in unsern Reisesäcken ausgegangen und wir haben kein Geschenk, um es dem Manne Gottes zu geben, noch sonst etwas anderes. 8Da antwortete der Knecht dem Saul wiederum und sprach: Siehe, der vierte Teil eines Silber-Staters findet sich in meiner Hand, diesen wollen wir dem Manne Gottes geben, dass er uns unsern Weg angebe. 9(Vor Zeiten sprach jeder, welcher Gott zu fragen ging, in Israel so: Kommet und lasst uns zum Seher gehen; denn die, welche heutzutage Propheten heißen, wurden einst Seher genannt.) 10Saul sagte zu seinem Knechte: Dein Vorschlag ist sehr gut. Komm, lass uns hingehen! So gingen sie denn in die Stadt, in welcher der Mann Gottes war. 11Als sie nun den Hügel zur Stadt hinaufstiegen, trafen sie Mädchen, welche herauskamen, um Wasser zu schöpfen, und sie sprachen zu ihnen: Ist hier der Seher? 12Diese antworteten und sprachen zu ihnen: Er ist hier; siehe, da vor dir, eile nun! Denn er ist heute in die Stadt gekommen, weil das Volk heute ein Opfer auf der Höhe feiert. 13Wenn ihr in die Stadt kommt, werdet ihr ihn alsbald finden, bevor er auf die Höhe hinaufsteigt, um zu essen. Denn das Volk wird nicht essen, bis er kommt; denn er segnet das Opfer, alsdann erst essen die, welche geladen sind. So gehet nun hinauf, denn heute werdet ihr ihn finden. 14Da gingen sie in die Stadt hinauf; und als sie in die Mitte der Stadt gekommen waren, erschien Samuel ihnen entgegen hinausgehend, um auf die Höhe zu steigen. 15Der Herr aber hatte Samuel an dem Tage, bevor Saul kam, eine Offenbarung gegeben und gesagt: 16Morgen, zu eben dieser Stunde, welche jetzt ist, werde ich einen Mann aus dem Lande Benjamin zu dir senden, diesen sollst du zum Fürsten über mein Volk Israel salben und er soll mein Volk aus der Hand der Philister erretten; denn ich habe mein Volk angesehen, weil ihr Rufen zu mir gedrungen ist. 17Als Samuel nun Saul erblickte, sprach der Herr zu ihm: Siehe, das ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe: Dieser soll über mein Volk herrschen! 18Saul aber trat zu Samuel in der Torhalle heran und sprach: Zeige mir doch an, wo ist das Haus des Sehers? 19Samuel antwortete Saul und sprach: Ich bin der Seher. Gehe mir voraus auf die Höhe, damit ihr heute mit mir esset, so werde ich dich am Morgen ziehen lassen und dir alles sagen, was du auf dem Herzen hast. 20Und um die Eselinnen, die du vorgestern verloren hast, sei unbekümmert; denn sie haben sich gefunden. Und wem wird alles gehören, was das Beste ist in Israel? Nicht dir und dem ganzen Hause deines Vaters? 21Saul aber antwortete und sprach: Bin ich nicht ein Sohn Benjamins, aus dem kleinsten Stamme Israels, und ist mein Geschlecht nicht das geringste unter allen Geschlechtern des Stammes Benjamin? Warum hast du also zu mir geredet? 22Da nahm Samuel Saul und seinen Diener, führte sie in den Speisesaal, und wies ihnen ihren Platz an der Spitze derer an, welche geladen waren; es waren ihrer nämlich ungefähr dreißig Männer. 23Und Samuel sprach zum Koche: Gib das Stück her, das ich dir gegeben habe, mit der Weisung, du solltest es besonders bei dir aufheben! 24Da trug der Koch das Schulterstück auf und setzte es Saul vor. Und Samuel sprach: Siehe da, was noch übrig geblieben ist! Lege es vor dich und iß; denn mit Fleisch ward es für dich aufbehalten, als ich das Volk rief. Und Saul aß mit Samuel an jenem Tage. 25Alsdann gingen sie von der Höhle in die Stadt herab, und er redete mit Saul auf dem Dache und bereitete Saul ein Lager auf dem Dache, und er schlief allda. 26Als sie nun am Morgen aufgestanden waren und der Tag schon anbrach, rief Samuel dem Saul auf dem Dache zu und sprach: Stehe auf, dass ich dich entlasse. Da stand Saul auf, und beide gingen hinaus, er nämlich und Samuel. 27Während sie nun am Ende der Stadt herabgingen, sprach Samuel zu Saul: Sage dem Knecht, dass er uns vorausgehe und weiterschreite; du aber bleibe ein wenig stehen, dass ich dir das Wort des Herrn kundtue.

1. Samuel 10

1Da nahm Saul ein Gefäß mit Öl, goß es über sein Haupt aus, küsste ihn und sprach: Siehe, der Herr hat dich zum Fürsten über sein Erbe gesalbt, und du sollst sein Volk aus der Hand seiner Feinde, die es ringsum umgeben, befreien. Und dies soll dir ein Zeichen sein, dass der Herr dich zum Fürsten gesalbt hat: 2Wenn du heute von mir weggehst, so wirst du bei dem Grabe Rachels an der Grenze Benjamins, gegen Süden, auf zwei Männer treffen, diese werden dir sagen: Die Eselinnen, welche du zu suchen ausgegangen warst, haben sich gefunden; aber dein Vater denkt nicht mehr an die Eselinnen, sondern ist um euch bekümmert und spricht: Was soll ich wegen meines Sohnes tun? 3Und wenn du von da fort und weiter gehst und zur Eiche Thabor kommst, so werden dich daselbst drei Männer treffen, welche zu Gott nach Bethel hinaufgehen; der eine führt drei Böckchen mit sich, der andere drei Rundbrote, und der dritte trägt einen Krug Wein. 4Diese werden dich grüßen und dir zwei Brote geben, und du sollst sie aus ihrer Hand annehmen. 5Darnach wirst du zu dem Hügel Gottes kommen, wo eine Besatzung der Philister ist; und wenn du dort in die Stadt trittst, wird dir eine Schar Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, mit Harfen und Pauken und Flöten und Zithern, und sie selbst werden weissagen. 6Da wird der Geist des Herrn über dich kommen, und du wirst mit ihnen weissagen und in einen andern Menschen verwandelt werden. 7Wenn dir nun alle diese Zeichen eingetroffen sind, so tue, was dir unter die Hand kommt, denn der Herr ist mit dir. 8Und gehe mir voraus nach Galgala hinab (denn ich werde zu dir hinabkommen), um ein Opfer darzubringen und Friedopfer zu schlachten; sieben Tage warte, bis ich zu dir komme und dir anzeige, was du tun sollst. 9Als er nun den Rücken wandte, um von Samuel wegzugehen, gab ihm der Herr ein anderes Herz, und alle diese Zeichen trafen an demselben Tage ein. 10Und als sie an den vorbenannten Hügel kamen, siehe, da ging ihm eine Schar von Propheten entgegen; und der Geist des Herrn kam über ihn, dass er in ihrer Mitte weissagte. 11Als nun alle, welche ihn von gestern und von früher her kannten, sahen, dass er bei den Propheten war und weissagte, sagten sie zueinander: Was ist dem Sohne Kis begegnet? Ist wohl auch Saul unter den Propheten? 12Und einer antwortete dem andern und sprach: Und wer ist ihr Vater? Darum ist es zum Sprichwort geworden: Ist wohl auch Saul unter den Propheten? 13Als er aufhörte zu weissagen, kam er auf die Höhe. 14Da sprach der Oheim Sauls zu ihm und seinem Diener: Wohin seid ihr gegangen? Sie antworteten: Die Eselinnen zu suchen, und da wir sie nicht fanden, kamen wir zu Samuel. 15Sein Oheim sagte zu ihm: Teile mir mit, was dir Samuel gesagt hat. 16Saul sprach zu seinem Oheim: Er hat uns kundgetan, dass die Eselinnen gefunden seien. Von der Verheißung der Königswürde aber, die Samuel ihm gegeben, sagte er ihm nichts. 17Da berief Samuel das Volk zum Herrn nach Maspha 18und sprach zu den Söhnen Israels: Also spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe Israel aus Ägypten geführt und aus der Hand aller Könige, die euch bedrängten, errettet. 19Ihr aber habt heute euern Gott verworfen, der allein euch aus allen euren Leiden und Drangsalen errettet hat, und habt gesagt: Mit nichten! Sondern setze einen König über uns! Nun denn, so stellet euch nun vor den Herrn nach euren Stämmen und nach den Familien. 20Hierauf brachte Samuel alle Stämme Israels herzu, da fiel das Los auf den Stamm Benjamin. 21Damit brachte er den Stamm Benjamin und seine Geschlechter herzu, und es fiel auf das Geschlecht Metris und kam bis auf Saul, den Sohn Kis. Als man ihn nun suchte, ward er nicht gefunden. 22Da fragten sie hierauf den Herrn, ob er denn noch dahinkommen werde? Der Herr antwortete: Sehet, er ist zu Hause verborgen. 23Sie liefen also hin und holten ihn von dort; und als er unter das Volk trat, war er von der Schulter an aufwärts höher als alles Volk. 24Und Samuel sprach zu dem ganzen Volke: Wahrlich, da seht ihr, dass dem den der Herr erwählt hat, keiner gleich ist im ganzen Volke. Da rief das ganze Volk und sprach: Es lebe der König! 25Samuel aber verkündete dem Volke das Gesetz über das Königtum, und schrieb es in ein Buch, und legte es vor dem Herrn nieder; dann entließ Samuel das ganze Volk, einen jeden in sein Haus. 26Auch Saul ging in sein Haus nach Gabaa; und ein Teil des Heeres zog mit ihm, deren Herzen Gott gerührt hatte. 27Der Belialssöhne aber sprachen: Soll dieser uns etwa Heil bringen können? Und sie verachteten ihn und brachten ihm keine Geschenke; er aber tat, als hörte er es nicht.

1. Samuel 11

1Und es begab sich, etwa einen Monat darauf, dass Naas, der Ammoniter, heraufzog und gegen Jabes in Galaad zu kämpfen begann. Da sprachen alle Männer von Jabes zu Naas: Nimm uns zu deinen Bundesgenossen an, so wollen wir dir dienstbar sein. 2Aber Naas, der Ammoniter, antwortete ihnen: Unter der Bedingung will ich einen Bund mit euch machen, dass ich euch allen das rechte Auge aussteche und euch zur Schande mache in ganz Israel. 3Da sprachen die Ältesten von Jabes zu ihm: Gib uns sieben Tage Frist, dass wir Boten in das ganze Gebiet von Israel senden; wenn dann niemand da ist, der uns verteidigt, so wollen wir zu dir hinausziehen. 4So kamen denn die Boten nach Gabaa, der Stadt Sauls, und redeten diese Worte vor dem Volke; da erhob das ganze Volk seine Stimme und weinte. 5Und siehe, Saul kam hinter den Ochsen her vom Felde und sprach: Was hat das Volk, dass es weint? Als sie ihm nun die Botschaft der Männer von Jabes mitteilten, 6kam der Geist des Herrn über Saul, da er diese Worte hörte, und er geriet in heftigen Zorn. 7Und er nahm beide Ochsen, hieb sie in Stücke, sandte sie durch die Boten in das ganze Gebiet von Israel und ließ sagen: Wer nicht mit auszieht und Saul und Samuel folgt, dessen Ochsen soll es also ergehen. Da befiel die Furcht des Herrn das Volk, und sie zogen aus wie ein Mann. 8Als er sie nun in Bezech musterte, waren der Söhne Israels dreihunderttausend Mann, der Männer von Juda aber dreißigtausend. 9Da sprachen sie zu den Boten, welche gekommen waren: So sprechet zu den Männern, die in Jabes Galaad sind: Morgen wird euch Rettung werden, wenn die Sonne heiß scheint. Die Boten kamen also und verkündeten es den Männern von Jabes, und diese freuten sich 10und sprachen: Morgen werden wir zu euch hinausziehen, dann möget ihr uns alles antun, was euch gefällt. 11Und es geschah, als der folgende Tag kam, stellte Saul das Volk in drei Heerhaufen auf, drang um die Morgenwache mitten in das Lager und schlug die Ammoniter, bis der Tag heiß wurde; die aber übrigblieben, wurden so zerstreut, dass ihrer nicht zwei beisammen blieben. 12Da sprach das Volk zu Samuel: Wer ist es, der gesagt hat: Soll etwa Saul über uns König sein? Gebet die Männer her, dass wir sie töten. 13Saul aber sprach: Niemand soll an diesem Tage getötet werden; denn heute hat der Herr in Israel Heil gewirkt. 14Und Samuel sprach zu dem Volke: Kommet, lasset uns nach Galgala gehen und daselbst das Königtum erneuern! 15Da zog das ganze Volk nach Galgala, und sie machten daselbst Saul vor dem Herrn in Galgala zum Könige und brachten ebenda vor dem Herrn Friedopfer dar. Und Saul und alle Männer Israels waren dort überaus fröhlich.

1. Samuel 12

1Samuel aber sprach zu ganz Israel: Sehet, ich habe in allem, was ihr zu mir gesprochen, eurer Stimme gehorcht und habe einen König über euch gesetzt. 2So geht nun der König vor euch her; ich aber bin alt und grau geworden und meine Söhne sind unter euch. So habe ich nun vor euch gewandelt von meiner Jugend an bis auf diesen Tag, sehet, hier bin ich! 3Saget von mir vor dem Herrn und vor seinem Gesalbten, ob ich jemandes Ochsen oder Esel weggenommen; ob ich jemanden bedrückt oder ihm Gewalt angetan; ob ich von jemandes Hand ein Geschenk angenommen habe? so will ich es heute gering achten und euch zurückerstatten. 4Da sprachen sie: Du hast uns nicht bedrückt noch uns Gewalt angetan, noch aus jemandes Hand etwas angenommen. 5Er sprach zu ihnen: Der Herr ist Zeuge wider euch und sein Gesalbter ist Zeuge an diesem Tage, dass ihr in meiner Hand nichts gefunden habt. Sie sprachen: Er ist Zeuge! 6Und Samuel sprach zu dem Volke: Zeuge ist der Herr, welcher Moses und Aaron bestellt und unsere Väter aus dem Lande Ägypten geführt hat. 7Nun aber tretet herzu, dass ich über euch vor dem Herrn wegen aller Erbarmungen des Herrn Gerichte halte, die er an euch und an euren Vätern geübt hat; 8wie Jakob nach Ägypten zog, und eure Väter zu dem Herrn schrien, und der Herr Moses und Aaron sandte und eure Väter aus Ägypten führte und sie an diesen Ort versetzte. 9Aber sie vergaßen des Herrn, ihres Gottes, und er gab sie in die Hände Sisaras, des Heerführers von Hasor, und in die Hand der Philister, und in die Hand des Königs von Moab, und diese kämpften wider sie. 10Darnach aber riefen sie zu dem Herrn und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir den Herrn verlassen und den Baalen und Astarten gedient haben; nun also rette uns aus der Hand unserer Feinde, so wollen wir dir dienen. 11Da sandte der Herr Jerobaal und Badan, und Jephte, und Samuel, und errettete euch aus der Hand eurer Feinde ringsum, das ihr in Sicherheit wohntet. 12Als ihr aber sahet, dass Naas, der König der Söhne Ammons, gegen euch anrückte, sprachet ihr zu mir: Mit nichten! Sondern ein König soll über uns herrschen, während doch der Herr, euer Gott, euer König war. 13Nun also, hier ist euer König, den ihr erwählt und verlangt habt; sehet, der Herr hat euch einen König gegeben. 14Wenn ihr den Herrn fürchtet und ihm dient und auf seine Stimme hört und den Mund des Herrn nicht erbittert, so werdet ihr und der König, der über euch herrscht, dem Herrn, eurem Gott, folgen. 15Wenn ihr aber nicht auf die Stimme des Herrn hört, sondern gegen seine Gebote widerspenstig seid, so wird die Hand des Herrn sich auf euch legen wie auf eure Väter. 16Und nun tretet her und schauet die große Tat, welche der Herr vor euern Augen vollbringen wird. 17Ist nicht jetzt die Weizenernte? Ich werde den Herrn anrufen, und er wird Donner und Regen geben; und ihr werdet erkennen und sehen, dass ihr euch ein großes Übel vor dem Herrn angetan habt, da ihr einen König über euch verlangtet. 18Und Samuel rief zu dem Herrn, und der Herr sandte an diesem Tage Donner und Regen. 19Da geriet das ganze Volk in große Furcht vor dem Herrn und vor Samuel, und das gesamte Volk sprach zu Samuel: Bete für deine Knechte zu dem Herrn, deinem Gott, auf dass wir nicht sterben; denn zu all unsern Sünden haben wir noch das Übel hinzugefügt, einen König über uns zu verlangen. 20Samuel aber sprach zu dem Volke: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dies Böse getan, aber lasset nicht ab dem Herrn zu folgen, sondern dienet dem Herrn von ganzem Herzen, 21und wendet euch nicht den nichtigen Götzen zu, die euch nichts nützen noch euch erretten werden, weil sie nichtig sind. 22Dann wird der Herr sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen; denn der Herr hat geschworen, euch zu seinem Volke zu machen. 23Aber von mir sei diese Sünde wider den Herrn fern, dass ich ablassen sollte, für euch zu beten, vielmehr will ich euch den guten und rechten Weg lehren. 24Fürchtet also den Herrn und dienet ihm in Wahrheit und von ganzem Herzen; denn ihr habt die großen Taten gesehen, die er an euch vollbracht hat. 25Wenn ihr aber in der Bosheit beharrt, so werdet ihr und euer König allzumal umkommen.

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