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Die Bibel in einem Jahr · Tag 60 von 365

Josua 21–24

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Josua 21

1Und es traten die Häupter der Familien Levis zu Eleazar, dem Priester, und zu Josue, dem Sohne Nuns, und zu den Häuptern der Geschlechter aus jedem Stamme der Söhne Israels, 2und sprachen zu ihnen in Silo im Lande Chanaan und sagten: Der Herr hat durch Moses geboten, uns Städte zum Wohnen und die Umgebung derselben zur Ernährung des Viehes zu geben. 3da gaben die Söhne Israels von ihrem Besitze nach dem Gebote des Herrn Städte und deren Umkreis. 4Und es fiel das Los auf die Familie Kaaths, von den Söhnen Aarons, des Priesters, und wurden ihnen aus den Stämmen Juda, Simeon, und Benjamin, dreizehn Städte zu Teil. 5Und den übrigen Söhnen Kaaths, das ist den Leviten, welche noch übrig waren, fielen aus den Stämmen Ephraim, und Dan, und dem halben Stamme Manasse zehn Städte zu. 6Darnach fiel das Los auf die Söhne Gersons, dass sie von den Stämmen Issachar, Aser, Nephthali, und dem halben Stamme Manasse in Basan dreizehn Städte erhalten sollten. 7Und auf die Söhne Meraris, nach ihren einzelnen Geschlechtern, fielen aus den Stämmen Ruben, Gab, und Zabulon zwölf Städte. 8Die Söhne Israels also gaben den Leviten die Städte und deren Umgebung, wie der Herr durch Moses geboten hatte, indem sie einem jeden das seine durch das Los zuteilten. 9Von den Stämmen der Söhne Judas und Simeons gab Josue die Städte, deren Namen diese sind: 10den Söhnen Aarons aus dem Geschlechte Kaaths, aus dem Stamme Levi (denn das erste Los fiel auf sie,) 11Kariatharbe des Vaters Enaks, welche Hebron heißt, auf dem Gebirge Juda, und ihre Gebiete ringsum; 12die dazu gehörenden Äcker und Dörfer aber gab er Kaleb, dem Sohne Jephones, als Besitz. 13Den Söhnen Aarons, des Priesters, also gab er Hebron, die Zufluchtsstadt, und ihre Umgebung; Lobna, und ihre Umgebung, 14Jether, Estemo, 15Holon, Dabir, 16Ain, Jeta und Bethsames mit ihren Umgebungen; neun Städte von zwei Stämmen, wie gesagt. 17Und vom Stamme der Söhne Benjamins: Gabaon, Gabae, 18Anathoth und Almon mit ihren Umgebungen, vier Städte. 19Alle Städte der Söhne Aarons, des Priesters, sind zusammen dreizehn Städte mit ihren Umgebungen. 20Den übrigen aber vom Geschlechte der Söhne Kaaths, vom Stamme Levi, wurde nach ihren einzelnen Familien folgender Besitz gegeben: 21vom Stamme Ephraim die Zufluchtsstadt Sichem mit ihrer Umgebung auf dem Gebirge Ephraim, Gazer, 22Cibsaim und Bethhoron mit ihren Umgebungen, vier Städte; 23dazu vom Stamme Dan: Eltheko, Gabathon, 24Ajalon und Gethremmon mit ihren Umgebungen, vier Städte. 25Ferner von dem halben Stamme Manasse: Thanach und Gethremmon mit ihren Umgebungen, zwei Städte. 26Zusammen wurden zehn Städte und ihre Umgebungen den Söhnen Kaaths niederen Ranges gegeben. 27Weiter gab er den Söhnen Gersons, vom Geschlechte Levis, vom halben Stamme Manasse die Zufluchtsstädte Gaulon in Basan, und Bosra mit ihren Umgebungen, zwei Städte; 28und vom Stamme Issachar: Cesion, Dabereth, 29Jaramoth und Engannim, mit ihren Umgebungen, vier Städte; 30und vom Stamme Aser: Masal, Abdon, 31Helkath und Rohob mit ihren Umgebungen, vier Städte; 32und vom Stamme Nephthali: die Zufluchtsstädte Kedes in Galiläa, Hammoth-Dor und Karthan mit ihren Umgebungen, drei Städte. 33Die Städte der Familien Gersons waren zusammen dreizehn mit ihren Umgebungen. 34Und den Söhnen Meraris, den Leviten niederen Ranges, wurde nach ihren einzelnen Familien vom Stamme Zabulon gegeben: Jeknam, Kartha, 35Damna und Naalol, vier Städte mit ihren Umgebungen; 36vom Stamme Ruben jenseits des Jordans, Jericho gegenüber, die Zufluchtsstädte Bosor in der Wüste, Misor, Jaser, Jethson und Mephaath, vier Städte mit ihren Umgebungen; 37vom Stamme Gad die Zufluchtsstädte Ramoth in Galaad, Manaim, Hesebon und Jazer, vier Städte mit ihren Umgebungen. 38Die Städte der Söhne Meraris nach ihren einzelnen Familien und Geschlechtern sind zusammen zwölf. 39So sind die Städte der Leviten mitten im Erbteil der Söhne Israels zusammen achtundvierzig 40mit ihren Umgebungen, und alle waren nach den Familien verteilt. 41Und Gott, der Herr, gab Israel das gesamte Land, das zu geben er ihren Vätern geschworen hatte; und sie nahmen es in Besitz und ließen sich darin nieder. 42Und er schaffte ihnen Ruhe seitens aller Völker ringsum; und keiner von ihren Feinden wagte es, sich ihnen entgegen zu stellen, vielmehr waren sie alle unter ihre Gewalt gebracht. 43Nicht ein einziges Wort, welches er ihnen zu erfüllen verheißen hatte, ward zunichte, sondern alles ging in Erfüllung.

Josua 22

1Zu derselben Zeit rief Josue die Rubeniter, die Gaditer, und den halben Stamm Manasse, 2und sprach zu ihnen: Ihr habt alles getan, was euch Moses, der Diener des Herrn, geboten hat; und mir seid ihr in allem gehorsam gewesen 3und habt eure Brüder diese lange Zeit hindurch, bis auf den heutigen Tag, nicht verlassen, und das Gebot des Herrn, eures Gottes, treu beobachtet. 4Weil nun der Herr, euer Gott, euern Brüdern Ruhe und Frieden gegeben hat, wie er verheißen, so kehret zurück und gehet hin in eure Häuser und in das Land eures Besitzes, welches Moses, der Diener des Herrn, euch jenseits des Jordans gegeben hat; 5nur beobachtet genau und erfüllet durch die Tat das Gebot und das Gesetz, welches Moses, der Diener des Herrn, euch gegeben hat, dass ihr den Herrn, euern Gott, liebet, und auf allen seinen Wegen wandelt, und ihm aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele dienet. 6Und Josue segnete sie und entließ sie; und sie kehrten zurück in ihre Hütten. 7Dem halben Stamme Manasse hatte Moses seinen Erbbesitz in Basan gegeben; darum gab Josue der anderen Hälfte einen Anteil unter ihren übrigen Brüdern diesseits des Jordans auf der Westseite. Als er sie nun nach Hause entließ, segnete er sie 8und sprach zu ihnen: Mit vielem Gut und Reichtum kehrt ihr zu euern Wohnsitzen zurück, mit Silber und Gold, mit Erz und Eisen, und vielen Kleidern; teilet die den Feinden abgenommene Beute mit euern Brüdern. 9Und die Söhne Rubens, die Söhne Gads, und der halbe Stamm Manasse kehrten um, und schieden von den Söhnen Israels, von Silo, welches in Chanaan liegt, um nach Galaad, in das Land ihres Besitzes zu ziehen, welches sie dem Befehle des Herrn gemäß durch Moses erhalten hatten. 10Als sie nun zu den Hügeln des Jordans im Lande Chanaan gekommen waren, errichteten sie am Jordan einen Altar von ungeheurer Größe. 11Als aber die Söhne Israels dies hörten und zuverlässige Boten ihnen berichteten, dass die Söhne Rubens und Gads, und der halbe Stamm Manasse einen Altar errichtet hatten, im Lande Chanaan, bei den Hügeln des Jordans, den Söhnen Israels gegenüber, 12versammelten sie sich insgesamt in Silo, um hinaufzuziehen und wider sie zu kämpfen. 13Vorher aber sandten sie zu ihnen in das Land Galaad Phinees, den Sohn des Priesters Eleazar, 14und zehn Fürsten mit ihm, aus jedem Stamme einen. 15Diese kamen zu den Söhnen Rubens und Gads, und zu dem halben Stamme Manasse, in das Land Galaad, und redeten also zu ihnen: 16Dies lässt euch das ganze Volk des Herrn entbieten: Was ist das für eine Sünde? Warum habt ihr den Herrn, den Gott Israels, verlassen, indem ihr einen gottesschänderischen Altar erbaut und euch von seinem Dienste abgewendet habt? 17Ist es euch zu wenig, dass ihr in Beelphegor gesündigt, und bis auf den heutigen Tag der Schandfleck dieses Verbrechens uns anhaftet, und viele aus dem Volke gefallen sind? 18Ihr habt heute den Herrn verlassen, und morgen wird sein Zorn gegen das gesamte Israel entbrennen. 19Wenn ihr das Land, welches ihr als Besitz erhalten habt, für unrein haltet, so ziehet herüber in das Land, in dem das Zelt des Herrn ist, und nehmet unter uns Wohnung; nur werdet nicht vor dem Herrn und von der Gemeinschaft mit uns abtrünnig, indem ihr euch einen Altar errichtet außer dem Altare des Herrn, unseres Gottes. 20Ist nicht, als Achan, der Sohn Zares, das Gebot des Herrn übertrat, der Zorn Gottes über das ganze Volk Israel hereingebrochen? Und das war nur ein einziger Mann; aber wäre er doch allein umgekommen um seiner Missetat willen! 21Da antworteten die Söhne Rubens und Gads, und der halbe Stamm Manasse dem Fürsten der Gesandtschaft Israels: 22Gott, der Starke, der Herr, ja, Gott, der Starke, der Herr, er weiß es, und Israel soll es auch wissen: wenn wir in sündhafter Absicht diesen Altar errichtet haben, so soll er uns nicht behüten, sondern sogleich strafen; 23und wenn wir es in der Absicht getan, um Brandopfer und Speiseopfer und Friedopfer darauf darzubringen, so möge er es ahnden und uns richten; 24und nicht vielmehr in dem Gedanken und der Verabredung, dass wir sprachen: Bald werden eure Söhne zu unsern Söhnen sagen: Was geht euch der Herr, der Gott Israels, an? 25Der Herr hat zwischen uns und euch, ihr Söhne Rubens und ihr Söhne Gads, den Fluss Jordan als Grenze gesetzt, und darum habt ihr keinen Teil an dem Herrn! Und auf diesen Grund hin könnten eure Söhne unsere Söhne vom Dienste des Herrn abwendig machen. Darum hielten wir es für besser 26zu sagen: Wir wollen uns einen Altar bauen, nicht um Brandopfer, noch um andere Opfer darzubringen, 27sondern zum Zeugnisse zwischen uns und euch, zwischen unsern Nachkommen und euern Nachkommen, dass wir dem Herrn dienen und das Recht haben, Brandopfer, und Friedopfer, und andere Opfer darzubringen; und dass eure Söhne nicht etwa in kurzem zu unsern Söhnen sagen: Ihr habt keinen Teil an dem Herrn! 28Wenn jene es also sagen wollten, so würden sie ihnen antworten: Sehet da den Altar des Herrn, den unsere Väter errichtet haben, nicht zu Brandopfern und Speiseopfern, sondern zum Zeugnisse zwischen uns und euch. 29Fern sei von uns der Frevel, von dem Herrn abzufallen und seine Wege zu verlassen, indem wir einen Altar errichten, um Brandopfer, und Speiseopfer, und andere Opfer darzubringen, außer dem Altare des Herrn, unseres Gottes, welcher vor seinem Zelte steht. 30Als Phinees, der Priester, und die Fürsten der Gesandtschaft Israels, die bei ihm waren, dies hörten, wurden sie besänftigt und nahmen die Worte der Söhne Rubens und Gads und des halben Stammes Manasse gerne an. 31Und Phinees, der Sohn Eleazars, der Priester, sprach zu ihnen: Jetzt erfahren wir, dass der Herr mit uns ist, weil ihr von solcher Sünde fern seid und die Söhne Israels vor der Hand des Herrn bewahrt habt. 32Dann kehrte er mit den Fürsten von den Söhnen Rubens und Gads aus dem Lande Galaad, von den Grenzen Chanaans zu den Söhnen Israels zurück und berichtete es ihnen. 33Und allen, die sie hörten, gefiel die Kunde. Da lobten die Söhne Israels Gott, und es war keine Rede mehr davon, gegen sie hinaufzuziehen und zu kämpfen und das Land ihres Besitzes zu verheeren. 34Und die Söhne Rubens und die Söhne Gads nannten den Altar, den sie erbaut hatten: unser Zeugnis, dass der Herr Gott ist.

Josua 23

1Als nun eine lange Zeit verflossen war, seitdem der Herr Israel Frieden gegeben und alle Völker ringsum unterworfen hatte, als Josue schon sehr alt und in das äußerste Greisenalter getreten war, 2berief Josue ganz Israel, die Ältesten, die Fürsten, die Anführer, und die Vorsteher, und sprach zu ihnen: Ich bin alt und hochbetagt; 3und ihr seht alles, was der Herr, euer Gott, allen Völkern, die uns umgeben, getan, und wie er selbst für euch gekämpft hat. 4Da er euch nun das ganze Land durch das Los verteilt hat, von der Ostseite des Jordans bis zum großen Meere, aber noch viele Völker übrig sind, 5so wird der Herr, euer Gott, diese vertreiben und vor euch vertilgen, und ihr werdet das Land in Besitz nehmen, wie er euch verheißen hat. 6Nur seid stark und wachsam, und beobachtet alles, was im Buche des Gesetzes Moses geschrieben ist; und weichet nicht davon ab, weder zur Rechten noch zur Linken; 7damit ihr, wenn ihr zu den Völkern gekommen seid, die noch unter euch bleiben werden, nicht bei dem Namen ihrer Götter schwöret, noch denselben dienet, oder sie anbetet, 8sondern dem Herrn, eurem Gott, treu bleibet, wie ihr es bis auf den heutigen Tag getan habt. 9Dann wird auch Gott, der Herr, große und starke Völker vor euch vertilgen, und niemand wird vermögen, euch Stand zu halten. 10Einer von euch wird tausend Feinde vor sich herjagen, denn der Herr, euer Gott, wird selbst für euch kämpfen, wie er verheißen hat. 11Nur habet auf das sorgfältigste Acht, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebet. 12Wenn ihr aber den Irrtümern dieser Völker, die unter euch wohnen, euch anschließen, und Heiraten mit ihnen eingehen, und Freundschaft mit ihnen schließen wollt, 13so wisset schon jetzt, dass der Herr, euer Gott, sie alsdann vor euch nicht vertilgen wird, sondern dass sie euch zu Grube und zum Fallstrick, zum Anstoß an eurer Seite, und zum Pfahl in euren Augen werden, bis er euch aus diesem guten Lande, das er euch gegeben hat, vertreibt und vertilgt. 14sehet, ich gehe heute den Weg allen Irdischen; so verstehet denn vom Grund der Seele, dass von allen Verheißungen, welche der Herr versprochen euch zu erfüllen, auch nicht eine unerfüllt geblieben ist. 15Wie er also seine Verheißung durch die Tat erfüllt hat, und wie alles glücklich gegangen ist, so wird er auch alles Böse, das er angedroht hat, über euch kommen lassen, bis er euch aus diesem guten Lande, das er euch gegeben hat, vertreibt und wegtilgt, 16weil ihr den Bund des Herrn, eures Gottes, den er mit euch geschlossen, übertreten, und fremden Göttern gedient, und sie angebetet habt; schnell und plötzlich wird der Zorn des Herrn wider euch entbrennen, und ihr werdet aus diesem guten Lande, welches er euch gegeben hat, vertrieben werden.

Josua 24

1Alsdann versammelte Josue alle Stämme Israels zu Sichem und berief die Ältesten, und die Fürsten, und die Richter, und die Vorsteher; und sie traten vor den Herrn. 2Da sprach er zu dem Volke also: So spricht der Herr, der Gott Israels: Eure Väter, Thare, der Vater Abrahams, und Nachor, wohnten vor Zeiten jenseits des Stromes und dienten fremden Göttern. 3Daher nahm ich euern Vater Abraham aus dem Gebiete Mesopotamiens, und führte ihn in das Land Chanaan, und ich ließ seine Nachkommenschaft zahlreich werden, 4und schenkte ihm Isaak; und diesem wiederum schenkte ich Jakob und Esau. Von diesen gab ich Esau das Gebirge Seir als Besitz; Jakob aber und seine Söhne zogen nach Ägypten hinab. 5Und ich sandte Moses und Aaron und schlug Ägypten mit vielen Zeichen und Wundertaten. 6Und ich führte euch und eure Väter aus Ägypten, und ihr kamet an das Meer; und die Ägypter setzten euren Vätern mit Wagen und Reitern bis an das rote Meer nach. 7Da riefen die Söhne Israels zu dem Herrn, und er setzte Finsternis zwischen euch und die Ägypter, und ließ das Meer über sie hinfluten und sie bedecken. Eure Augen haben alles gesehen, was ich in Ägypten getan habe, und ihr habt lange Zeit in der Wüste gewohnt; 8und ich habe euch in das Land der Amorrhiter, welche jenseits des Jordans wohnten, geführt. Und als sie gegen euch kämpften, habe ich sie in eure Hand gegeben, und ihr nahmet ihr Land in Besitz, und tötetet sie. 9Da machte sich Balak, der Sohn Sephors, der König von Moab, auf und kämpfte gegen Israel. Und er sandte hin und ließ Balaam, den Sohn Beors, rufen, dass er euch fluche; 10ich aber wollte nicht auf ihn hören, sondern segnete euch vielmehr durch ihn und errettete euch aus seiner Hand. 11Alsdann zoget ihr über den Jordan und kamet nach Jericho. Und die Männer dieser Stadt kämpften gegen euch, die Amorrhiter, Phereziter, Chananiter, Hethiter, Gergesiter, Heviter und Jebusiter; und ich gab sie in eure Hand. 12Und ich sandte Hornissen vor euch her und vertrieb sie aus ihren Sitzen, die zwei Könige der Amorrhiter, nicht durch dein Schwert oder durch deinen Bogen. 13Und ich verlieh euch ein Land, um das ihr euch nicht bemüht habt, und Städte, die ihr nicht erbaut habt, um darin zu wohnen, Weinberge und Ölgärten, die ihr nicht gepflanzt habt. 14Fürchtet also nun den Herrn, und dienet ihm aus ungeteiltem und aufrichtigem Herzen, und schafft die Götter hinweg, denen eure Väter in Mesopotamien und in Ägypten gedient haben, und dienet dem Herrn! 15Wenn es euch aber nicht gut scheint, dem Herrn zu dienen, so wird euch die Wahl geboten; wählet heute, was euch gefällt, wem ihr eher dienen sollt, ob den Göttern, welchen eure Väter in Mesopotamien gedient haben, oder den Göttern der Amorrhiter, in deren Land ihr wohnt; ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen! 16Da antwortete das Volk und sprach: Fern sei es von uns, dass wir den Herrn verlassen und fremden Göttern dienen sollten. 17Der Herr, unser Gott, hat uns und unsere Väter aus dem Lande Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft, geführt und hat vor unsern Augen große Wunderzeichen getan, und uns auf dem ganzen Wege, auf dem wir gewandelt, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir hindurchgezogen sind, behütet. 18Und er hat alle Völker, die Amorrhiter, die Bewohner des Landes, in das wir einzogen, vertrieben. Wir wollen also dem Herrn dienen, denn er ist unser Gott. 19Josue sprach zu dem Volke: Ihr werdet dem Herrn nicht dienen können; denn er ist ein heiliger Gott, und stark und eifernd, und wird euch eure Verbrechen und Sünden nicht vergeben. 20Wenn ihr den Herrn verlasset und andern Göttern dient, wird er sich von euch abwenden, und euch züchtigen, und euch vertilgen, nachdem er euch zuvor Gutes getan hat. 21Da sprach das Volk zu Josue: Nicht so wird es sein, wie du sagst, sondern wir wollen dem Herrn dienen! 22Und Josue sprach zu dem Volke: Ihr seid Zeugen, dass ihr euch selbst den Herrn erwählt habt, ihm zu dienen. Sie antworteten: Wir sind Zeugen. 23So schaffet denn, sprach er weiter, die fremden Götter aus eurer Mitte hinweg, und wendet eure Herzen dem Herrn, dem Gott Israels, zu. 24Das Volk sprach zu Josue: Dem Herrn, unserm Gott, wollen wir dienen und seinen Geboten gehorsam sein. 25Josue also schloß an diesem Tage einen Bund und legte dem Volke in Sichem Gesetze und Rechte vor. 26Auch schrieb er alle diese Worte in das Gesetzbuch des Herrn, und nahm einen großen Stein, und richtete ihn unter der Eiche auf, welche in dem Heiligtume des Herrn stand, 27und sprach zu dem ganzen Volke: Sehet, dieser Stein soll euch zum Zeugnisse dienen, dass er alle Worte des Herrn gehört hat, die er zu euch geredet hat, damit ihr später nicht etwa leugnen wollet und gegen den Herrn, euern Gott, lügen. 28Und er entließ das Volk, einen jeden in seinen Besitz. 29Darnach starb Josue, der Sohn Nuns, der Diener des Herrn, hundert und zehn Jahre alt; 30und sie begruben ihn an der Grenze seines Erbbesitzes zu Thamnathsare, welches auf dem Gebirge Ephraim, an der Nordseite des Berges Gaas liegt. 31Und Israel diente dem Herrn alle Tage Josues und der Ältesten, welche noch lange nach Josue am Leben blieben und alle Taten kannten, die er an Israel getan hatte. 32Auch die Gebeine Josephs, welche die Söhne Israels aus Ägypten mitgebracht hatten, begruben sie zu Sichem auf dem Teile des Feldes, welches Jakob von den Söhnen Hemors, des Vaters Sichems, um hundert junge Schafe gekauft hatte, du das ein Erbbesitz der Söhne Josephs geworden war. 33Auch Eleazar, der Sohn Aarons, starb; und sie begruben ihn in Gabaath auf dem Gebirge Ephraim, welches seinem Sohne Phinees zu Teil geworden war.

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