Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).
Josua 9
1Als nun alle Könige jenseits des Jordans, welche im Berglande lebten und in der Ebene, an den Küstengegenden und am Ufer des großen Meeres, sowie die, welche am Libanon wohnten, davon hörten, der Hethiter, Amorrhiter, Chananiter, Phereziter, Heviter und Jebusiter, 2vereinigten sie sich allzumal, um gegen Josue und Israel einmütig und einhellig zu kämpfen. 3Da aber die Bewohner von Gabaon alles vernahmen, was Josue Jericho und Kai getan, 4ersannen sie sich eine List, nahmen Lebensmittel zu sich, luden alte Säcke und zerrissene und geflickte Weinschläuche auf Esel, 5legten alte Schuhe an, welche zum Zeichen des Alters mit Flecken besetzt waren, und zogen alte Kleider an; und auch die Brote, welche sie als Reisezehrung mit sich nahmen, waren hart und zerbröckelt. 6So begaben sie sich zu Josue, welcher damals im Lager zu Galgala weilte, und sprachen zu ihm und zu ganz Israel zugleich: Aus fernem Lande sind wir gekommen und wünschen, Frieden mit euch zu schließen. Da antworteten ihnen die Männer Israels und sprachen: 7Vielleicht wohnt ihr in einem Lande, das uns als unser Anteil gebührt, und wir können mit euch keinen Bund schließen. 8Sie aber sprachen zu Josue: Wir sind deine Knechte. Josue antwortete ihnen: Wer seid ihr? und woher seid ihr gekommen? 9Sie erwiderten: Aus einem sehr fernen Lande sind deine Knechte im Namen des Herrn, deines Gottes, gekommen; denn wir haben den Ruf von seiner Macht vernommen, alles, was er in Ägypten getan hat, 10und an den beiden Königen der Amorrhiter, welche jenseits des Jordans waren, an Sehon, dem Könige von Hesebon, und an Og, dem Könige von Basan, der in Astaroth wohnte. 11Da sprachen die Ältesten und alle Bewohner unseres Landes zu uns: nehmet Zehrung mit euch, da der Weg sehr weit ist, und ziehet ihnen entgegen, und sprechet zu ihnen: Wir sind eure Knechte, schließet einen Bund mit uns! 12Sehet, als wir aus unsern Häusern auszogen, um zu euch zu kommen, nahmen wir diese Brote warm mit, und dann sind sie trocken geworden und zerbröckelt vor Alter. 13Die Weinschläuche waren neu, als wir sie füllten, jetzt sind sie zerrissen und zerborsten; die Kleider und die Schuhe, mit denen wir angetan sind und die wir an unsern Füßen haben, sind bei der großen Länge der reise abgetragen und fast verbraucht. 14Sie nahmen also etwas von ihrem Speisevorrat, aber befragten den Herrn nicht um seine Entscheidung. 15Und Josue machte mit ihnen ein Friedensbündnis, indem er ihnen versprach, dass sie nicht getötet werden sollten; auch die Fürsten des Volkes leisteten ihnen einen Eid. 16Drei Tage aber nach Abschluss des Bundes erfuhren sie, dass jene in der Nähe wohnten und unter ihnen sein würden. 17Da brachen die Söhne Israels auf und kamen am dritten Tage zu ihren Städten, deren Namen diese sind: Gabaon, Kaphira, Beroth und Kariathiarim. 18Und sie schlugen sie nicht, weil die Fürsten des Volkes ihnen im Namen des Herrn des Gottes Israels, geschworen hatten. Da murrte das ganze Volk gegen die Fürsten. 19Diese aber antworteten ihnen: Wir haben ihnen im Namen des Herrn, des Gottes Israels, geschworen, und darum können wir sie nicht antasten; 20aber dies wollen wir ihnen tun: Sie sollen zwar am Leben bleiben, damit der Zorn des Herrn nicht wider uns erregt werde, wenn wir meineidig würden; 21aber dazu sollen sie leben, dass sie zum Gebrauche des ganzen Volkes Holz fällen und Wasser tragen. Als sie so gesprochen, 22berief Josue die Gabaoniter und sprach zu ihnen: Warum habt ihr uns mit List hintergangen, dass ihr sagtet: Wir wohnen sehr weit von euch entfernt, während ihr doch mitten unter uns seid? 23darum sollt ihr verflucht sein und euer Stamm nicht aufhören, Holz zu fällen, und Wasser in das Haus meines Gottes zu tragen. 24Sie antworteten: Es wurde uns, deinen Knechten, kundgetan, dass der Herr, sein Gott, seinem Knechte Moses verheißen habe, euch das ganze Land zu geben und alle seine Bewohner zu vertilgen. Darum fürchteten wir uns sehr und waren für unser Leben besorgt, aus Schrecken vor euch, und fassten diesen Entschluss. 25Nun aber sind wir in deiner Hand; was dir gut und recht scheint, tue uns! 26Josue tat also, wie er gesprochen, und rettete sie aus der Hand der Söhne Israels, dass sie nicht getötet wurden. 27Und er bestimmte sie an diesem Tage zum Dienste für das ganze Volk und für den Altar des Herrn, um Holz zu hauen, und Wasser zu tragen, wie es bis zum heutigen Tage ist, an dem Orte, den der Herr erwählen würde.
Josua 10
1Als Adonisedek, der König von Jerusalem, dies hörte, nämlich dass Josue Hai eingenommen und zerstört hatte, (denn was er Jericho und dessen Könige getan, das tat er Hai und dessen Könige), und dass die Gabaoniter zu Israel übergegangen, und mit ihnen verbündet seien, 2fürchtete er sich sehr. Denn Gabaon war eine große Stadt und eine von den Königsstädten, größer als die Stadt Hai, und alle ihre Krieger waren sehr tapfer. 3Da sandte Adonisedek, der König von Jerusalem, zu Oham, dem Könige von Hebron, und zu Pharam, dem Könige von Jerimoth, sowie zu Japhia, dem Könige von Lachis, und zu Dabir, dem Könige von Eglon, und ließ ihnen sagen: 4Ziehet zu mir herauf und kommet zu Hilfe, dass wir Gabaon erobern, weil es zu Josue und zu den Söhnen Israels übergegangen ist. 5Da versammelten sich die fünf Könige der Amorrhiter, und zogen hinauf, der König von Jerusalem, der König von Hebron, der König von Jerimoth, der König von Lachis, der König von Eglon, zugleich mit ihren Heeren, und lagerten sich vor Gabaon, und begannen den Kampf gegen dasselbe. 6Die Einwohner der belagerten Stadt Gabaon aber sandten zu Josue, welcher sich damals im Lager bei Galgala aufhielt, und sprachen zu ihm: Ziehe deine Hand nicht ab, sondern hilf deinen Knechten; ziehe eilends herauf, und rette uns, und bringe uns Hilfe; denn alle Könige der Amorrhiter, die im Berglande wohnen, haben sich gegen uns zusammengetan. 7Da zog Josue von Galgala mit dem ganzen Heere seiner Krieger, sehr tapferen Männern, hinauf. 8Und der Herr sprach zu Josue: Fürchte dich nicht vor ihnen! Denn ich habe sie in deine Hände gegeben; keiner von ihnen wird dir standhalten können. 9Da überfiel Josue sie plötzlich, nachdem er die ganze Nacht von Galgala heraufgezogen war. 10Und der Herr brachte sie vor Israel in Verwirrung, und Israel fügte ihnen einen schweren Verlust bei Gabaon zu, und verfolgte sie auf dem Wege nach der Anhöhe von Bethhoron, und schlug sie bis nach Azeka und Makeda. 11Als sie nun von den Söhnen Israels flohen und auf dem Abhange von Bethhoron waren, ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie herabfallen, bis nach Azeka hin; und viel mehr kamen durch die Hagelsteine um, als die Söhne Israels mit dem Schwerte erschlagen hatten. 12Damals redete Josue zu dem Herrn, an dem Tage, als er die Amorrhiter vor den Söhnen Israels preisgab, und sprach vor ihnen: Sonne, bewege dich nicht gegen Gabaon, und Mond, nicht gegen das Tal Ajalon! 13Da standen Sonne und Mond still, bis das Volk an seinen Feinden Rache genommen. Ist dies nicht im Buche der Gerechten geschrieben? So blieb die Sonne mitten am Himmel stehen und eilte nicht unterzugehen, einen Tag lang. 14Weder vorher noch nachher war ein Tag so lang, da der Herr der Stimme eines Menschen Gehör gab und für Israel stritt. 15Hierauf kehrte Josue mit ganz Israel in das Lager von Galgala zurück, 16denn die fünf Könige waren geflohen und hatten sich in der Höhle der Stadt Makeda verborgen. 17Da meldete man Josue, dass die fünf Könige in der Höhle der Stadt Makeda versteckt gefunden seien. 18Und er gebot seinen Begleitern und sprach: Wälzet große Steine vor die Öffnung der Höhle und stellet achtsame Männer davor, welche die Eingeschlossenen bewachen; 19ihr aber bleibet nicht stehen, sondern verfolget die Feinde und tötet die letzten der Fliehenden; und lasset sie nicht in die festen Plätze ihrer Städte gelangen, den der Herr, Gott, hat sie in eure Hände gegeben. 20Nachdem nun die Feinde eine große Niederlage erlitten hatten und fast bis zur Vernichtung aufgerieben waren, zogen sich die, welche Israel hatten entkommen können, in die festen Städte. 21Hierauf kehrte das ganze Heer zu Josue nach Makeda zurück, wo damals das Lager war, unversehrt und vollzählig; und niemand wagte es, sich gegen die Söhne Israels zu regen. 22Und Josue befahl und sprach: Öffnet den Eingang zur Höhle und führet die fünf Könige, welche darin verborgen sind, zu mir heraus! 23Da taten sie, wie ihnen geboten war, und führten die fünf Könige zu ihm aus der Höhle heraus, den König von Jerusalem, den König von Hebron, den König von Jerimoth, den König von Lachis, den König von Eglon. 24Als diese nun zu ihm hinausgeführt waren, berief er alle Männer von Israel und sprach zu den Anführern des Heeres, die bei ihm waren: Gehet und setzet eure Füße auf die Hälfte dieser Könige! Und da sie hingegangen waren und ihre Füße auf die Hälfte der Niedergeworfenen gesetzt hatten, 25sprach er wiederum zu ihnen: Fürchtet euch nicht und zaget nicht, seid mutig und stark! Denn so wird der Herr an allen euren Feinden tun, gegen welche ihr streitet. 26Hierauf schlug Josue dieselben, und tötete sie, und ließ sie an fünf Pfähle hängen, und so blieben sie bis zum Abend aufgehängt. 27Als nun die Sonne unterging, gebot er seinen Gefährten, sie von den Galgen herabzunehmen. Diese nahmen sie herab, und warfen sie in die Höhle, in der sie versteckt gewesen waren, und legten vor die Öffnung derselben große Steine, welche noch da sind bis auf diesen Tag. 28An demselben Tage nahm Josue noch die Stadt Makeda ein, und schlug sie mit der Schärfe des Schwertes, und tötete ihren König, und alle ihre Einwohner; er ließ darin auch nicht das Geringste übrig. Und er tat dem Könige von Makeda, wie er dem Könige von Jericho getan hatte. 29Hierauf zog er mit dem gesamten Israel von Makeda nach Lebna und kämpfte gegen dasselbe, 30und der Herr gab es samt dessen Könige in die Hände Israels; und sie schlugen die Stadt mit der Schärfe des Schwertes, und alle Einwohner derselben, und ließen nichts darin übrig. Dem Könige von Lebna aber taten sie, wie sie dem Könige von Jericho getan hatten. 31Von Lebna zog er mit ganz Israel nach Lachis, und umstellte es mit seinem Kriegsheere und griff es an. 32Und der Herr gab Lachis in die Hand Israels, und er nahm es am andern Tage ein und schlug es mit der Schärfe des Schwertes, und alles Lebende, das darin war, so wie er Lebna getan hatte. 33Zu derselben Zeit zog Horam, der König von Gazer, heran, um der Stadt Lachis zu Hilfe zu kommen; doch Josue schlug ihn mit seinem ganzen Volke bis zur Vernichtung. 34Alsdann zog er von Lachis nach Eglon, und umlagerte es, 35und nahm es an demselben Tage ein; und schlug alles Lebende, das darin war, mit der Schärfe des Schwertes, ganz so wie er mit Lachis getan hatte. 36Hierauf zog er mit ganz Israel von Eglon nach Hebron hinauf und kämpfte gegen dasselbe; 37und er nahm es ein und schlug es mit der Schärfe des Schwertes, auch seinen König, und alle Ortschaften der Umgebung, und alles Lebende, das darin weilte, und ließ nichts darin übrig; wie er Eglon getan, so tat er auch Hebron und vernichtete alles, was er darin fand, mit dem Schwerte. 38Von da zog er gegen Dabir zurück, 39nahm es ein und zerstörte es; und dessen König und alle Städte ringsum schlug er mit der Schärfe des Schwertes; er ließ nichts darin übrig; wie er Hebron und Lebna und ihren Königen getan hatte, so tat er Dabir und dessen Könige. 40So bezwang Josue das ganze Bergland, und das Südland, und die Ebene und Asedoth und deren Könige; er ließ darin nichts übrig, sondern tötete alles, was atmen konnte, wie der Herr, der Gott Israels, ihm geboten hatte, 41von Kadesbarne bis nach Gaza. Das ganze Land Gosen bis nach Gabaon, 42und alle Könige und ihre Gebiete nahm er auf einen Angriff ein und verheerte sie; denn der Herr, der Gott Israels, stritt für das Volk. 43Alsdann kehrte er wieder mit ganz Israel zum Lagerorte nach Galgala zurück.
Josua 11
1Als dies Jabin, der König von Asor, vernahm, schickte er zu Jobab, dem König von Madon, und zu dem Könige von Semeron, und zu dem Könige von Achsaph, 2sowie zu den Königen im Norden, welche auf dem Gebirge und in der Ebene, im Süden von Keneroth, und in der Niederung und den Gegenden von Dor am Meere wohnten; 3ebenso auch zu den Chananitern im Osten und Westen, zu den Amorrhitern, Hethitern, Pherezitern und Jebusitern in´s Bergland; und zu den Hevitern, welche am Fuße des Hermon, im Lande Maspha, wohnten. 4Da zogen sie alle mit ihren Heerhaufen aus, ein Volk zahlreich wie der Sand am Ufer des Meeres, auch Rosse und Wagen in ungeheurer Menge. 5Alle diese Könige kamen am Wasser Merom zusammen, um gegen Israel zu kämpfen. 6Da sprach der Herr zu Josue: Fürchte dich nicht vor ihnen! Denn morgen um diese Stunde werde ich sie alle vor Israel preisgeben, dass sie erschlagen werden; ihre Pferde sollst du lähmen und ihre Wagen im Feuer verbrennen. 7Und Josue und das ganze Heer mit ihm kamen plötzlich über sie am Wasser Merom und überfielen sie, 8und der Herr gab sie in die Hand Israels. Diese schlugen sie und verfolgten sie bis nach Groß-Sidon, und bis an das Wasser Maserephoth, und bis in die Ebene Masphe, welche auf der Ostseite desselben liegt. So schlug er alle, dass keiner von ihnen übrig blieb; 9und er tat, wie der Herr ihm geboten hatte: ihre Pferde lähmte er, und ihre Wagen verbrannte er im Feuer. 10Dann kehrte er sofort wieder um, nahm Asor ein, und schlug dessen König mit dem Schwerte; Asor nämlich war vor Zeiten das Haupt aller dieser Reiche. 11Und er schlug alles Lebende, das darin weilte; nichts ließ er darin übrig, sondern verheerte alles bis zur Vernichtung, und die Stadt selbst zerstörte er durch Feuer. 12Auch alle Städte ringsum und ihre Könige brachte er in seine Gewalt, und schlug sie, und vernichtete sie, wie Moses, der Diener Gottes, ihm geboten hatte. 13Mit Ausnahme der Städte, welche auf Hügeln und Anhöhen lagen, brannte Israel alle nieder; Asor allein, das sehr befestigt war, verzehrte das Feuer. 14Die ganze Beute aus diesen Städten und das Vieh teilten die Söhne Israels unter sich, die Menschen hingegen töteten sie alle. 15Wie der Herr Moses, seinem Knechte, geboten hatte, so gebot Moses dem Josue, und dieser erfüllte alles; von allen Vorschriften, welche der Herr dem Moses gegeben hatte, übertrat er auch nicht ein Wort. 16So nahm Josue das ganze Bergland, das Südland, das Land Gosen, die Ebene, die westliche Seite, und das Gebirge Israel und dessen Niederungen ein, 17sowie einen Teil des Gebirges, das sich von Seir bis Baalgad erhebt, im Tale des Libanon, am Fuße des Berges Hermon; und er bekam alle ihre Könige in seine Gewalt, und schlug sie, und tötete sie. 18Lange Zeit hindurch kämpfte Josue gegen diese Könige. 19Es gab keine Stadt, welche sich den Söhnen Israels selbst ergab, außer den Hevitern, die in Gabaon wohnten; denn alle nahm er im Kampfe ein. 20Denn es war der Ratschluss des Herrn, dass ihre Herzen verstockt wurden, und dass sie gegen Israel kämpften und fielen, und kein Erbarmen verdienten, und vernichtet wurden, wie der Herr dem Moses geboten hatte. 21Um diese Zeit kam Josue und vertilgte die Enakiter vor dem Gebirge, von Hebron, Dabir und Anab, und von dem ganzen Gebirge Juda und Israel, und zerstörte ihre Städte. 22Keinen vom Stamme der Enakiter ließ er im Lande der Söhne Israels übrig; nur in den Städten Gaza, Geth und Azot allein blieben sie noch. 23Josue also nahm das ganze Land ein, wie der Herr zu Moses geredet hatte, und gab es den Söhnen Israels zum Besitze nach ihren Abteilungen und Stämmen; und das Land ruhte vom Kampfe.
Josua 12
1Dies sind die Könige, welche die Söhne Israels schlugen, und deren Land sie jenseits des Jordans gegen Sonnenaufgang einnahmen, vom Bache Arnon an bis an den Berg Hermon, und die ganze östliche Gegend gegen die Wüste zu: 2Sehon, der König der Amorrhiter, welcher in Hesebon wohnte, herrschte von Aroer an, welches am Ufer des Baches Arnon in der Mitte desselben im Tale liegt, und über halb Galaad, bis zum Bache Jabok, welcher die Grenze der Söhne Ammons ist; 3und von der Wüste an bis an das Meer Keneroth gegen Osten, und bis an das Meer der Wüste, das ist das Salzmeer, an der Ostseite den Weg nach Bethsimoth hin, und an der Südseite, die von Asedoth abwärts liegt, Phasga. 4Und das Gebiet Ogs, des Königs von Basan, der zu den Überresten der Raphaiter gehörte, und in Astaroth und Edrai wohnte, und über das Gebirge Hermon, Salecha und ganz Basan herrschte, bis zu den Grenzen 5der Gessuriter und Machatiter, und halb Galaad, dem Gebiete des Königs von Hesebon. 6Moses, der Diener des Herrn, und die Söhne Israels schlugen sie, und Moses gab ihr Land den Rubeniten, und den Gaditen, und dem halben Stamme Manasse zum Besitze. 7Dies sind die Könige des Landes, welche Josue und die Söhne Israels jenseits des Jordans auf der Westseite schlugen, von Baalgad in der Ebene des Libanon an bis an das Gebirge, von dem ein Teil bis nach Seir hinaufreicht; und Josue gab das Land den Stämmen Israels zum Besitze, einem jeden seinen Anteil, 8ebenso auf dem Gebirge wie in den Ebenen und in den Niederungen. In Asedoth und in der Wüste, und gegen Süden waren die Hethiter, Amorrhiter, Chananiter, Phereziter, Heviter und Jebusiter. 9Der König von Jericho, einer: der König von Hai, das Bethel zur Seite liegt, einer; 10der König von Jerusalem, einer: der König von Hebron, einer; 11der König von Jerimoth, einer: der König von Lachis, einer; 12der König von Eglon, einer: der König von Gazer, einer; 13der König von Dabir, einer: der König von Gader, einer; 14der König von Herma, einer: der König von Hered, einer; 15der König von Lebna, einer: der König von Odullam, einer; 16der König von Makeda, einer: der König von Bethel, einer; 17der König von Taphua, einer: der König von Opher, einer; 18der König von Aphek, einer: der König von Saron, einer; 19der König von Madon, einer: der König von Asor, einer; 20der König von Semeron, einer: der König von Achsaph, einer; 21der König von Thenak, einer: der König von Mageddo, einer; 22der König von Kades, einer: der König von Jachanan am Karmel, einer; 23der König von Dor und der Landschaft Dor, einer: der König der Völker von Galgal einer; 24der König von Thersa, einer; zusammen einunddreißig Könige.