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Die Bibel in einem Jahr · Tag 31 von 365

Levitikus 5–8

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Levitikus 5

1Wenn jemand sündigt, indem er die Stimme des Beschwörenden anhört und Zeuge ist, weil er es entweder selbst gesehen, oder es sonst weiß, so wird er, falls er es nicht anzeigt, Schuld auf sich laden. 2Wenn jemand etwas Unreines berührt, es sei ein von einem Tier getötetes, oder von selbst gestorbenes Wesen, oder irgend ein Gewürm, ohne an seine Unreinigkeit zu denken, der ist schuldig und hat gesündigt. 3Und wer etwas von der Unreinigkeit an einem Menschen anrührt, irgend welche Unreinigkeit, infolge wovon man befleckt zu werden pflegt, ohne sich dessen bewusst zu werden, aber nachher es erkennt, der soll schuldig sein. 4Wenn jemand schwört und mit seinen Lippen ausspricht, er wolle etwas Böses oder Gutes tun, und dies mit einem Eide und mit Worten bekräftigt, ohne sich dessen bewusst zu werden, nachher aber sein Vergehen erkennt, 5so soll er Buße tun für die Sünde, 6und ein Lamm oder eine Ziege aus der Herde darbringen, und der Priester soll für ihn und seine Sünde beten. 7Wenn er aber nicht ein Stück Kleinvieh zu opfern vermag, so soll er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben dem Herrn darbringen, eine als Sündopfer, und die andere als Brandopfer. 8Diese soll er den Priester übergeben, der zuerst die für das Sündopfer bestimmte darbringen und ihr den Kopf umdrehen soll, nahe bei den Halsfedern, so dass er am Halse hängen bleibe und nicht ganz abgerissen werde. 9Sodann soll er etwas von ihrem Blute an die Seite des Altares sprengen; was aber übrig bleibt, soll er am Boden desselben herabträufeln lassen, weil es ein Sündopfer ist. 10Die andere aber soll er als Brandopfer verbrennen, wie es dargebracht zu werden pflegt; und der Priester soll für ihn und seine Sünden beten, und es wird ihm vergeben werden. 11Wenn aber seine Hand nicht zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zu opfern vermag, so soll er den zehnten Teil eines Epha feinen Mehles als Sündopfer darbringen; doch soll er an dieses kein Öl tun, noch Weihrauch darauf streuen, denn es ist ein Sündopfer. 12Und er soll es dem Priester übergeben, der eine Handvoll davon nehmen und auf dem Altare verbrennen soll, zum Gedächtnis für den, der es dargebracht hat; 13und er soll für ihn beten und ihn versöhnen, der übrige Teil aber soll ihm als Gabe zufallen. 14Und der Herr redete zu Moses und sprach: 15Wenn jemand aus Versehen heilige Gebräuche übertritt und sich so an dem, was dem Herrn geheiligt ist, versündigt, so soll er für sein Vergehen einen fehlerfreien Widder aus der Herde darbringen, wie man solchen für zwei Sekel nach dem Gewichte des Heiligtums kaufen kann. 16Auch soll er den Schaden, den er verursacht hat, erstatten und noch den fünften Teil darüber dazulegen, und soll es dem Priester übergeben, der für ihn beten und den Widder opfern soll, und es wird ihm vergeben werden. 17Wenn jemand aus Unwissenheit fehlt und etwas von dem tut, was durch das Gesetz des Herrn verboten ist, und der einer Sünde Schuldige erkennt sein Vergehen, 18so soll er einen fehlerfreien Widder aus der Herde dem Priester darbringen, nach der Größe und Schätzung der Sünde; und dieser soll für ihn beten, weil er unwissentlich gehandelt hat; und es wird ihm vergeben werden, 19denn aus Versehen hat er wider den Herrn gesündigt.

Levitikus 6

1Der Herr redete zu Moses und sprach: 2Jemand, der sündigt und mit Verachtung des Herrn seinem Nächsten etwas bei ihm Hinterlegtes und seiner Treue Anvertrautes ableugnet, oder mit Gewalt etwas erpresst, oder ein Unrecht antut, 3oder etwas Verlornes findet, und es ableugnet, und überdies einen falschen Eid schwört, oder welche Handlung immer von den vielen begeht, durch welche die Menschen zu sündigen pflegen, 4soll, seiner Schuld bewusst, 5alles, was er betrügerisch behalten wollte, vollständig, und dazu den fünften Teil dem Eigentümer, dem er den Schaden zugefügt hat, zurückerstatten. 6Und als Sündopfer soll er einen fehlerfreien Widder aus seiner Herde darbringen und ihn dem Priester geben, nach Schätzung und Größe des Vergehens; 7und dieser soll für ihn vor dem Herrn beten, und es wird ihm jede Tat vergeben werden, durch welche er sich versündigt hat. 8Weiter redete der Herr zu Moses und sprach: 9Gebiete Aaron und seinen Söhnen: Dies sind die Vorschriften für das Brandopfer: Es soll auf dem Altare die ganze Nacht bis zum Morgen brennen; und das Feuer soll von demselben Altare sein. 10Der Priester soll das Obergewand und die linnenen Hüftkleider anziehen, und soll die Asche entfernen, zu welcher das Feuer das Opfer ausgebrannt hat, und neben den Altar tun. 11Hierauf soll er die genannten Kleider ablegen, und andere anziehen, und die Asche außerhalb des Lagers schaffen, und an einem ganz reinen Orte zu Staub werden lassen. 12Das Feuer aber auf dem Altare soll immerdar brennen, und der Priester soll es nähren, indem er jeden Morgen Holz dazu legt, und soll das Brandopfer darauflegen, und über diesem das Fett des Friedopfers verbrennen. 13Dies ist das ewige Feuer, das nimmer auf dem Altare erlöschen soll. 14Das sind die Bestimmungen über das Speiseopfer und die Trankopfer, welche die Söhne Aarons vor dem Herrn und vor dem Altare darbringen sollen. 15Der Priester soll eine Handvoll mit Öl angemachten feinen Mehles nehmen und allen Weihrauch, der auf das Mehl gelegt ist, und es auf dem Altare verbrennen als Gedächtnis zum süßen Geruche für den Herrn. 16Den übrigen Teil des feinen Mehles soll Aaron samt seinen Söhnen ungesäuert essen; am heiligen Orte, im Vorhofe des Zeltes soll er es essen. 17Darum aber soll es nicht gesäuert werden, weil ein Teil davon als Feueropfer des Herrn dargebracht wird. Es soll hochheilig sein, wie das Sündopfer und das Schuldopfer. 18Nur die männlichen Nachkommen Aarons sollen es essen. Dies sei ein ewig geltendes Gesetz für euch von Geschlecht zu Geschlecht, über die Speiseopfer des Herrn: jeder, der sie berührt, wird geheiligt sein. 19Und der Herr redete zu Moses und sprach: 20Dies ist die Gabe, welche Aaron und seine Söhne dem Herrn am Tage ihrer Salbung darbringen sollen. Den zehnten Teil eines Epha feinen Mehles sollen sie als stets dauerndes Speiseopfer darbringen, die eine Hälfte davon am Morgen, die andere am Abend. 21In der Pfanne soll es, mit Öl angemacht, gebacken werden. Noch warm soll es dem Herrn zum süßen Geruche 22der Priester darbringen, welcher rechtmäßig dem Vater nachfolgt, und ganz soll es auf dem Altare verbrannt werden; 23denn jedes Speiseopfer der Priester soll vom Feuer verzehrt werden, und es soll niemand davon essen. 24Der Herr aber redete zu Moses und sprach: 25Sage zu Aaron und seinen Söhnen: Dies sind die Vorschriften über das Sündopfer: An dem Orte, wo das Brandopfer dargebracht wird, soll es vor dem Herrn geschlachtet werden; es ist hochheilig. 26Der Priester, welcher es darbringt, soll es an heiligem Orte, im Vorhofe des Zeltes verzehren. 27Was immer mit seinem Fleische in Berührung kommt, wird geheiligt werden. Wenn ein Kleid mit seinem Blute bespritzt wird, so soll es am heiligen Orte gewaschen werden. 28Ein irdenes Gefäß, in dem es gekocht wurde, soll zerbrochen werden; wurde es aber in einem ehernen Gefäße gekocht, so soll dieses abgerieben und mit Wasser ausgespült werden. 29Jeder männliche Abkömmling aus priesterlichem Geschlechte soll von seinem Fleische essen, weil es hochheilig ist. 30Das für die Sünde geschlachtete Opfer aber, dessen Blut in das Zelt des Zeugnisses zur Vornahme der Versöhnung im Heiligtume gebracht wird, soll nicht gegessen, sondern mit Feuer verbrannt werden.

Levitikus 7

1Und dies sind die Vorschriften des Schuldopfers: Es ist hochheilig; 2darum soll da, wo das Brandopfer geschlachtet werden wird, auch das Schuldopfer geschlachtet werden; das Blut desselben soll rings um den Altar gegossen werden. 3Man soll davon den Schwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, opfern; 4beide Nieren, und das Fett, das an den Weichen liegt, und das Netz der Leber mit den Nieren. 5Und der Priester soll es auf dem Altare verbrennen; es ist ein dem Herrn für die Schuld dargebrachtes Feueropfer. 6Jeder männliche Abkömmling aus priesterlichem Geschlechte soll von diesem Fleische an heiliger Stätte essen, weil es hochheilig ist. 7Wie das Sündopfer, so wird auch das Schuldopfer dargebracht; für beide Opfer soll die gleiche Vorschrift gelten. Dem Priester, der sie opfert, sollen sie gehören. 8Der Priester, welcher das Brandopfer darbringt, soll das Fell desselben erhalten. 9Und jedes Speiseopfer von feinem Mehl, das im Ofen gebacken wird, sowie alles, was auf dem Roste oder in der Pfanne bereitet wird, soll dem Priester gehören, der es darbringt; 10es mag mit Öl angemacht oder trocken sein, unter alle Söhne Aarons soll es zu gleichem Teil für jeden verteilt werden. 11Das sind die Vorschriften über das Friedopfer, das dem Herrn dargebracht wird. 12Wird es als Dankopfer dargebracht, so soll man ungesäuerte, mit Öl angemachte Brote opfern und ungesäuerte Kuchen, mit Öl bestrichen, und geröstetes feines Mehl, und Kuchen mit Öl angemacht, 13auch gesäuerte Brote zu dem Dankopfer, das als Friedopfer dargebracht wird; 14und zwar soll davon je eines als Erstling dem Herrn geopfert werden, dieses gehöre dem Priester, der das Blut des Schlachtopfers ausgießt. 15Das Fleisch davon aber soll an demselben Tage gegessen werden, und nichts davon soll bis zum Morgen übrigbleiben. 16Bringt jemand infolge eines Gelübdes oder freiwillig ein Schlachtopfer dar, so soll es ebenfalls an demselben Tage gegessen werden; wenn aber etwas zum anderen Tage übrigbleibt, so darf auch das gegessen werden. 17Was sich aber am dritten Tage vorfindet, soll mit Feuer verbrannt werden. 18Sollte jemand noch am dritten Tage von dem Fleische des Friedopfers essen, so soll das Opfer ungültig sein und dem Darbringenden nichts nützen; ja, wer sich mit solcher Speise verunreinigt, soll der Übertretung schuldig sein. 19Fleisch, welches mit etwas Unreinem in Berührung gekommen ist, soll nicht gegessen, sondern mit Feuer verbrannt werden; im übrigen mag jeder, der rein ist, Fleisch essen. 20Wer, während er mit Unreinheit behaftet ist, von dem Fleische des Friedopfers ißt, das dem Herrn dargebracht ist, soll ausgetilgt werden aus seinem Volke. 21Und wenn jemand mit der Unreinigkeit eines Menschen, oder eines Stück Viehes, oder einer anders Sache, die verunreinigen kann, in Berührung gekommen ist und von diesem Fleische ißt, so soll er ausgetilgt werden aus seinem Volke. 22Und der Herr redete zu Moses und sprach: 23Sage den Söhnen Israels: Das Fett von Schafen und Rindern und Ziegen sollt ihr nicht essen. 24Das Fett eines gefallenen Aases und eines Tieres, das von einem wilde Tiere ergriffen ward, möge euch zu verschiedenem Gebrauche dienen. 25Wer Fett ißt, das dem Herrn als Feueropfer dargebracht werden soll, soll ausgetilgt werden aus seinem Volke. 26Auch kein Blut von Tieren sollt ihr zur Speise nehmen, es sei von Vögeln oder von Vieh. 27Jeder, welcher Blut ißt, soll ausgetilgt werden aus seinem Volke. 28Und der Herr redete zu Moses und sprach: 29Sage den Söhnen Israels und gebiete ihnen: Wer dem Herrn ein Friedopfer darbringt, soll zugleich ein Beiopfer darbringen, das ist ein Trankopfer dazu. 30Mit eigenen Händen soll er das Fett des Opfertieres und die Brust bringen; und nachdem er beides dem Herrn geopfert und geheiligt hat, soll er es dem Priester übergeben, 31welcher das Fett auf dem Altare verbrennen soll; das Bruststück aber soll Aaron und seinen Söhnen gehören. 32Auch das rechte Schulterstück des Friedopfertieres soll dem Priester als Anteil zufallen. 33Derjenige, welcher von den Söhnen Aarons das Blut und Fett darbringt, soll als seinen Anteil auch das rechte Schulterstück haben. 34Denn das Bruststück der Erhebung und das Schulterstück der Trennung habe ich von den Söhnen Israels, von ihren Friedopfern, genommen und sie Aaron, dem Priester, und seinen Söhnen durch ewiggeltendes Gesetz vom ganzen Volke Israel gegeben. 35Dies ist die Salbung Aarons und seiner Söhne nach den heiligen Gebräuchen des Herrn an dem Tage, an welchem Moses sie hintreten ließ, das Priestertum zu verwalten; 36und dies hat der Herr befohlen, ihnen seitens der Söhne Israels zu geben, als ewige Verbindlichkeit für ihre Geschlechter. 37Dies sind die Vorschriften über das Brandopfer, das Sündopfer und das Schuldopfer, und für die Einweihungs- und die Friedopfer, 38welche der Herr Moses auf dem Berge Sinai gab, als er den Söhnen Israels befahl, dem Herrn ihre Opfer in der Wüste Sinai darzubringen.

Levitikus 8

1Und der Herr redete zu Moses und sprach: 2Nimm Aaron nebst seinen Söhnen, ihre Gewänder, das Salböl, das junge Rind für das Sündopfer, die beiden Widder und den Korb mit dem Ungesäuerten, 3und versammle die ganze Gemeinde vor dem Eingange des Zeltes. 4Da tat Moses, wie der Herr geboten hatte; und als das gesamte Volk sich vor der Tür des Zeltes versammelt hatte, 5sprach er: Dies ist es, was der Herr zu tun befohlen hat. 6Alsbald ließ er Aaron und seine Söhne herbeitreten und ließ sie sich waschen; 7sodann legte er dem Hohenpriester das linnene Unterkleid an, und umgürtete ihn mit dem Gürtel, bekleidete ihn mit dem himmelblauen Obergewande, und legte das Schulterkleid darüber, 8das er mit dem Bande befestigte und mit dem Brustschmucke verband, in welchem Lehre und Wahrheit war. 9Hierauf setzte er ihm die hohepriesterliche Kopfbedeckung auf das Haupt, und auf dieser befestigte er über der Stirne die durch die Weihe geheiligte goldene Platte, wie der Herr ihm geboten hatte. 10Nun nahm er das Salböl und salbte damit das Zelt mit allen seinen Gerätschaften. 11Auch besprengte er den Altar, ihn damit einweihend, siebenmal und salbte ihn samt allen seinem Fußgestell weihte er mit Öl. 12Sodann goss er dies auf das Haupt Aarons, und salbte, und weihte ihn. 13Auch ließ er dessen Söhne herzutreten, und bekleidete sie mit den linnenen Kleidern, und umgürtete sie mit den Gürteln, und setzte ihnen die priesterliche Kopfbedeckung auf, wie der Herr geboten hatte. 14Alsdann brachte er den jungen Stier zum Sündopfer herbei; und nachdem Aaron und seine Söhne ihm die Hände auf den Kopf gelegt hatten, 15schlachtete er ihn, und fing das Blut auf, tauchte den Finger darein, und bestrich damit die Hörner des Altares ringsum. Nachdem er so den Altar entsündigt und geweiht hatte, goss er das übrige Blut an den Fuß desselben. 16Das Fett aber, welches die Eingeweide bedeckte, das Netz der Leber, und beide Nieren mit ihrem Fette verbrannte er auf dem Altare; 17den Stier jedoch mit seinem Felle, seinem Fleisch und seinem Unrate verbrannte er außerhalb des Lagers, wie es der Herr geboten hatte. 18Alsdann ließ er den Widder zum Brandopfer herbeibringen; und nachdem Aaron und seine Söhne die Hände auf den Kopf desselben gelegt, 19schlachtete er ihn und goss sein Blut rings um den Altar. 20Den Widder selbst zerlegte er in Stücke und verbrannte davon den Kopf und die Glieder und das Fett mit Feuer, 21nachdem er zuvor die Eingeweide und die Füße gewaschen hatte; so verbrannte er den ganzen Widder auf dem Altare, weil es ein Brandopfer war, zum wohlgefälligen Geruche für den Herrn, wie er ihm geboten hatte. 22Hierauf ließ er den zweiten Widder zur Weihe der Priester herbeiführen; und Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf desselben. 23Dann schlachtete ihn Moses, nahm etwas von seinem Blute, und bestrich damit das rechte Ohrläppchen Aarons, und den Daumen seiner rechten Hand, so wie auch die rechte große Zehe. 24Hierauf ließ er die Söhne Aarons hinzutreten und strich etwas von dem Blute des geopferten Widders an das rechte Ohrläppchen eines jeden, an den Daumen der rechten Hand und die rechte große Zehe, das übrige goss er ringsum auf den Altar; 25das Fett aber, den Schwanz, und alles Fett, welches die Eingeweide bedeckt, das Netz der Leber, und die beiden Nieren mit ihrem Fette, und das rechte Schulterstück sonderte er ab. 26Dazu nahm er aus dem Korbe mit dem Ungesäuerten, der vor dem Herrn stand, ein ungesäuertes Brot, und einen mit Öl angemachten Kuchen, und einen Fladen, und legte sie auf das Fett, und das rechte Schulterstück. 27Dann gab er alles mitsammen Aaron und seinen Söhnen, die es erhoben vor dem Herrn. 28Hierauf nahm er es wieder aus ihren Händen und verbrannte es auf dem Brandopferaltare, weil es das Weiheopfer war, zum lieblichen Opfergeruche für den Herrn. 29Und das Bruststück erhob er vor dem Herrn und nahm es als seinen Anteil vom Widder der Weihe, wie der Herr es ihm geboten hatte. 30Nun nahm er das Salböl und das Blut, welches auf dem Altare war, und sprengte es auf Aaron und seine Kleider, und auf seine Söhne und ihre Kleider. 31Und nachdem er sie mit ihren Kleidern geweiht, gebot er ihnen und sprach: Kochet das Fleisch vor dem Eingange des Zeltes und esset es daselbst. Ebenso esset die Brote der Weihe, welche im Korbe liegen, wie der Herr mir geboten hat, da er sprach: Aaron und seine Söhne sollen sie verzehren. 32Alles aber, was von dem Fleische und dem Brote übrig bleibt, soll mit Feuer verbrannt werden. 33Sieben Tage lang sollt ihr von dem Eingange des Zeltes nicht hinweggehen, bis zu dem Tage, an dem die Zeit eurer Weihe erfüllt ist; denn nach sieben Tagen endet die Weihe, 34so wie es auch jetzt geschehen ist, dass die Gebräuche des Opfers erfüllt werden. 35Tag und Nacht sollt ihr bei dem Zelte bleiben, die Anordnungen Gottes befolgend, damit ihr nicht sterbet, denn so ist es mir geboten. 36Und Aaron und seine Söhne taten alles, was der Herr durch Moses gesagt hatte.

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