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Die Bibel in einem Jahr · Tag 18 von 365

Genesis 43–46

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Genesis 43

1Indessen lastete die Hungersnot schwer auf dem ganzen Lande. 2Als sie nun das Getreide aufgezehrt hatten, das sie aus Ägypten geholt, sprach Jakob zu seinen Söhnen: Kehret wieder zurück und kaufet etwas Lebensmittel für uns! 3Da antwortete Judas: Jener Mann hat uns unter einem ausdrücklichen Eide eingeschärft: Ihr werdet mein Angesicht nicht sehen, außer ihr bringet euren jüngsten Bruder mit euch. 4Willst du ihn also mit uns senden, so werden wir zusammen hinziehen und dir das Nötige kaufen. 5Willst du aber nicht, so werden wir nicht gehen, denn der Mann hat uns, wie wir öfter gesagt haben, eingeschärft: Ihr werdet mein Angesicht nicht ohne euren jüngsten Bruder sehen! 6Israel sprach zu ihnen: Zu meinem Leide habt ihr dies getan, dass ihr ihm sagtet, ihr habt noch einen Bruder! 7Sie aber antworteten: Der Mann fragte der Ordnung nach nach unserer Abkunft: ob der Vater noch lebt, ob wir noch einen Bruder haben? Und demgemäß gaben wir Antwort auf das, wonach er uns fragte. Konnten wir denn wissen, dass er sagen würde: Bringet euren Bruder mit euch her? 8Und Judas sprach zu seinem Vater: Lass den Knaben mit mir ziehen, dass wir uns aufmachen, und unser Leben zu erhalten vermögen, und nicht mit unsern Kindern sterben müssen. 9Ich bürge für den Knaben; von mir magst du ihn fordern; wenn ich ihn nicht zurückbringe und dir zurückstelle, will ich allezeit schuldig vor dir dastehen. 10Wäre nicht der Aufschub dazwischen gekommen, wir wären schon zum zweiten Male zurückgekehrt. 11Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Wenn es denn also sein muss, so tuet nach eurem Willen; nehmet etwas von den besten Erzeugnissen des Landes in euren Säcken mit, und bringet dem Manne Geschenke, ein wenig Harz und Honig, und Gewürz, und Myrrhensaft, und Terebinthen, und Mandeln. 12Sodann nehmet das Geld doppelt mit euch, auch das Geld, welches ihr in den Säcken gefunden habt, bringet zurück, es möchte vielleicht ein Irrtum vorgekommen sein. 13Nehmet auch euren Bruder mit, und ziehet zu dem Manne hin. 14Mein Gott aber, der Allmächtige, mache ihn euch gewogen, dass er euren Bruder, den er gefangen hält, und diesen Benjamin hier mit euch zurücksende; ich aber werde ganz einsam und kinderlos sein. 15Da nahmen die Männer die Geschenke, und die doppelte Summe Geldes, dazu Benjamin, und zogen nach Ägypten hinab, und traten vor Joseph. 16Als dieser sie sah und Benjamin mit ihnen, gebot er seinem Hausverwalter und sprach: Führe diese Männer in das Haus und lasse Tiere schlachten und ein Mahl bereiten, denn sie sollen mittags mit mir essen. 17Jener tat, wie ihm befohlen war, und führte die Männer in das Haus. 18Da erschraken sie und sagten zueinander: Wegen des Geldes, das wir das erste Mal in unsern Säcken mit zurückgenommen haben, wurden wir hereingeführt, er will eine falsche Beschuldigung gegen uns vorbringen und uns samt unsern Eseln gewaltsam zur Dienstbarkeit zwingen. 19Darum traten sie noch an dem Eingange zu dem Hausverwalter 20und sprachen: Wir bitten dich, Herr, du wollest uns hören! Wir sind vordem schon einmal herabgezogen, um Lebensmittel zu kaufen; 21und nachdem wir dieselben bezahlt hatten und in die Herberge gekommen waren, öffneten wir unsere Säcke, und fanden das Geld oben in den Säcken; nun haben wir es in gleichem Gewichte wieder mitgebracht. 22Dazu haben wir noch anderes Geld mitgebracht, um das, was uns nottut, zu kaufen; wir haben kein Wissen davon, wer das Geld in unsere Säcke hineingelegt hat. 23Er aber antwortete: Friede sei mit euch, fürchtet euch nicht! Euer und eures Vaters Gott hat euch die Schätze in eure Säcke gegeben; denn das Geld, das ihr mir gabet, habe ich richtig befunden. Hierauf führte er Simeon zu ihnen heraus. 24Alsdann führte er sie in das Haus und gab ihnen Wasser, und sie wuschen ihre Füße, und ihren Eseln ließ er Futter bringen. 25Sie aber legten die Geschenke bereit, bis Joseph zu Mittag käme; denn sie hatten gehört, dass sie daselbst das Mahl einnehmen sollten. 26Als nun Joseph in sein Haus kam, brachten sie ihm die Geschenke dar, die sie in ihren Händen trugen, und sie verneigten sich bis zur Erde. 27Er aber grüßte sie freundlich wieder und fragte sie: Geht es eurem alten Vater, von dem ihr mir gesprochen habet, wohl? Lebt er noch? 28Sie antworteten: Es geht deinem Knechte, unserm Vater, wohl, er lebt noch. Und sie neigten sich und warfen sich vor ihm nieder. 29Joseph aber erhob seine Augen, und sah Benjamin, seinen leiblichen Bruder, und fragte: Ist dies euer jüngster Bruder, von dem ihr mir gesprochen habt? Und wiederum sprach er: Gott sei dir gnädig, mein Sohn! 30Und er eilte hinweg, denn sein Herz ward von Rührung über seinen Bruder ergriffen, und Tränen brachen aus seinen Augen hervor; daher ging er in sein Gemach und weinte. 31Dann wusch er sich das Angesicht, und kam wieder heraus, und tat sich Gewalt an, und sprach: Bringet die Speisen. 32Da trug man sie auf, für Joseph besonders, und für seine Brüder besonders, und für die Ägypter, die mitaßen, besonders (denn die Ägypter dürfen nicht mit den Hebräern zusammen essen, und halten ein solches Mahl für unrein). 33Und sie kamen vor ihm zu sitzen, der Erstgeborene nach seiner Erstgeburt, und der Jüngste nach seinem Alter. Da verwunderten sie sich sehr. 34Und sie nahmen jeder den Anteil, den er von ihm erhielt; der größte Teil aber kam auf Benjamin, so dass er fünfmal so viel erhielt, als die anderen. Und sie tranken mit ihm und wurden fröhlich.

Genesis 44

1Joseph aber gebot seinem Hausverwalter, und sprach: Fülle ihre Säcke mit Getreide, so viel sie fassen können, und lege einem jeden sein Geld obenauf in den Sack. 2Meinen silbernen Becher lege obenauf in den Sack des Jüngsten, samt dem Gelde, welches er für das Getreide gegeben hat. Und es geschah also. 3Als es nun Morgen ward, ließ man sie mit ihren Eseln ziehen. 4Schon waren sie aus der Stadt gezogen und waren noch nicht weit gekommen, da rief Joseph seinen Hausverwalter und sprach: Auf, jage den Männern nach, und wenn du sie eingeholt hast, so sprich: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten? 5Der Becher, den ihr gestohlen habt, ist gerade der Becher, aus welchem mein Herr trinkt und aus dem er zu weissagen pflegt; 6Jener also tat, wie Joseph befohlen hatte. Und als er sie einholte, sprach er zu ihnen nach seinem Auftrage. 7Sie antworteten: Warum redet unser Herr so, als hätten deine Knechte eine so schwere Freveltat verübt? 8Das Geld, das wir oben in unsern Säcken fanden, haben wir dir aus dem Lande Chanaan wiedergebracht; und wie ist es also denkbar, dass wir aus dem Hause deines Herrn Gold oder Silber gestohlen hätten? 9Derjenige unter den Knechten, bei dem immer das gefunden wird, was du suchst, sterbe, und wir andern wollen Knechte unsers Herrn werden. 10Er sprach zu ihnen: Es geschehe nach eurem Ausspruche; der, bei dem es immer gefunden wird, soll mein Knecht sein, ihr aber sollt frei von Schuld sein. 11Da legten sie ihre Säcke eilig auf die Erde, ein jeder öffnete den seinen, 12und er suchte, mit dem Sacke des ältesten beginnend, bis zum Sacke des jüngsten, und fand den Becher im Sacke Benjamins. 13Da zerrissen sie ihre Kleider, und beluden ihre Esel wieder, und kehrten in die Stadt zurück. 14Und Judas trat an der Spitze seiner Brüder zu Joseph ein (denn dieser war noch nicht aus dem Hause weggegangen), und alle zusammen fielen vor ihm zur Erde nieder. 15Er aber sprach zu ihnen: Warum mochtet ihr also handeln? Wisst ihr nicht, dass ich in der Kunst zu wahrsagen meines Gleichen nicht habe? 16Da antwortete ihm Judas: Was sollen wir meinem Herrn antworten? Oder was sollen wir sagen oder können wir zu unserer Rechtfertigung vorbringen? Gott hat eine Missetat an deinen Knechten gefunden. Siehe, wir alle sind die Knechte meines Herrn, wir und der, bei dem der Becher gefunden worden. 17Joseph antwortete: Fern sei es von mir, so zu tun! Der, welcher den Becher gestohlen hat, sei mein Knecht; ihr aber möget frei zu eurem Vater hinziehen. 18Da trat Judas näher herzu und sprach furchtlos: Ich bitte, Herr! lass deinen Knecht ein Wort zu deinen Ohren reden, und zürne deinem Diener nicht; du bist ja nach Pharao 19mein Herr. Vordem fragtest du deine Knechte: Habet ihr einen Vater oder einen Bruder? 20Wir antworteten dir, meinem Herrn: Wir haben einen alten Vater, und auch ein kleiner Sohn ist da, der ihm in seinem hohen Alter geboren ist; dessen leiblicher Bruder ist tot, und so ist er der einzige Sohn seiner Mutter, und sein Vater liebt ihn zärtlich. 21Da sprachst du zu deinen Knechten: Bringet ihn zu mir her, damit ich ihn mit meinen Augen sehe. 22Wir entgegneten meinem Herrn: Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen; denn wenn er ihn verlässt, so wird der Vater sterben. 23Da sprachst du zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch kommt, werdet ihr mein Angesicht nicht mehr schauen. 24Als wir nun hinaufgezogen waren zu deinem Knechte, unserm Vater, erzählten wir ihm alles, was mein Herr geredet hatte. 25Und unser Vater sprach: Ziehet wieder hin und kaufet uns etwas Getreide. 26Wir aber sagten zu ihm: Wir können nicht gehen; wenn unser jüngster Bruder mit uns hinabzieht, wollen wir miteinander reisen; ohne ihn wagen wir nicht, vor das Angesicht des Mannes zu treten. 27Hierauf antwortete er: Ihr wisst, dass mein Weib mir zwei Söhne geboren hat. 28Der eine ist hinausgegangen, und ihr sagtet: Ein wildes Tier hat ihn gefressen; und bis heut ist er nicht wieder erschienen. 29Nehmt ihr nun auch diesen weg, und begegnet ihm etwas auf dem Wege, so werdet ihr meine grauen Haare vor Jammer unter die Erde bringen. 30Wenn ich also zu deinem Knecht, unserm Vater, käme, und der Knabe (an dessen Seele doch seine Seele hängt) wäre nicht bei uns, 31und er sähe ihn nicht bei uns, so stürbe er, und deine Knechte brächten seine grauen Haare vor Herzeleid unter die Erde. 32Vielmehr will ich dein Knecht sein; denn ich habe mich für ihn verbürgt und habe gelobt: Bringe ich ihn nicht wieder zurück, so will ich immerdar schuldig dastehen vor meinem Vater. 33Ich also, dein Knecht, will an Stelle des Knaben in der Dienstbarkeit meines Herrn bleiben, und der Knabe möge mit seinen Brüdern hinaufziehen. 34Denn ohne den Knaben kann ich zu meinem Vater nicht zurückkehren, damit ich nicht Zeuge des Kummers werde, unter dem mein Vater erliegen wird.

Genesis 45

1Da konnte Joseph nicht länger an sich halten vor allen, welche ihn umstanden, und gebot daher, dass alle hinausgehen sollten und kein Fremder zugegen wäre, wenn er sich seinen Brüdern zu erkennen gäbe. 2Und er begann laut zu weinen, so dass die Ägypter und das ganze Haus Pharaos es hörten. 3Dann sprach er zu seinen Brüdern: Ich bin Joseph; lebt mein Vater noch? Aber seine Brüder konnten nicht antworten; so großer Schrecken hatte sie erfasst. 4Da sprach er freundlich zu ihnen: Tretet doch her zu mir! Und als sie näher getreten waren, sagte er: Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt. 5Fürchtet euch nicht und lasset es euch nicht schwer aufs Herz fallen, dass ihr mich in dieses Land verkauft habt; denn zu eurem Heile hat mich Gott euch voraus nach Ägypten gesandt. 6Denn zwei Jahre ist es, dass der Hunger auf Erden begonnen hat, und noch stehen fünf Jahre bevor, in denen man weder wird pflügen noch ernten können. 7So hat mich Gott voraus gesandt, dass ihr erhalten werdet auf Erden und Speise haben könntet, um zu leben. 8Nicht durch euren Ratschluss, sondern nach Gottes Willen bin ich hierher gesandt, er hat mich gleichsam zum Vater Pharaos, und zum Herrn seines ganzen Hauses, und zum Gebieter über das ganze Land Ägypten gemacht. 9Eilet, und ziehet hinauf zu meinem Vater, und saget ihm: Dieses lässt dir dein Sohn Joseph sagen: Gott hat mich zum Herrn über das ganze Land Ägypten gemacht; komme herab zu mir, säume nicht! 10Du sollst im Lande Gessen deinen Wohnsitz nehmen und mir nahe sein, du, und deine Söhne, und die Söhne deiner Söhne, deine Schafe und deine Herden, und alles, was du besitzest. 11Daselbst will ich dich erhalten (denn es sind noch fünf Hungersjahre übrig), damit du nicht umkommest, noch dein Haus, noch alles, was du besitzest. 12Sehet, eure Augen und die Augen meines Bruders Benjamin sehen, dass mein Mund zu euch redet. 13Verkündet meinem Vater alle meine Herrlichkeit, und alles, was ihr in Ägypten gesehen habt; eilet und bringet ihn zu mir her. 14Hierauf umarmte er seinen Bruder Benjamin, und fiel ihm um den Hals, und weinte, und auch jener weinte gleicherweise an seinem Halse. 15Und Joseph küsste alle seine Brüder und weinte über einen jeden, und dann erst wagten sie zu ihm zu reden. 16Und es wurde bekannt und es ging die Kunde am Hofe des Königs von Mund zu Mund: Die Brüder Josephs sind gekommen! Und Pharao freute sich darüber und sein ganzes Haus. 17Und er sprach zu Joseph, er sollte seinen Brüdern gebieten: Beladet eure Tiere, und ziehet hin in das Land Chanaan, 18und holet euren Vater, und eure Verwandtschaft von dort, und kommet her zu mir; und ich will euch alle Güter Ägyptens geben, dass ihr von dem Besten des Landes esset. 19Befiehl auch, sie sollen Wagen mitnehmen aus dem Lande Ägypten, um ihre kleinen Kinder und ihre Frauen darauf zu setzen, und sage: Nehmet euren Vater und eilet so schnell wie möglich herzukommen! 20Sendet auch nichts von eurem Hausrate herab, denn alle Reichtümer Ägyptens sollen euer sein. 21Da taten die Söhne Israels, wie ihnen geboten war. Joseph gab ihnen Wagen, nach dem Befehle Pharaos, und Zehrung auf die Reise; 22und ließ er einem jeden zwei Ehrenkleider bringen; dem Benjamin aber gab er dreihundert Silberlinge und fünf der besten Ehrenkleider. 23Und eben so viel Geld und Kleider sandte er seinem Vater, und fügte noch zehn Esel hinzu, beladen mit den kostbarsten Gaben Ägyptens, und ebensoviele Eselinnen, welche Getreide und Reisezehrung trugen. 24So entließ er seine Brüder und sprach zu ihnen, da sie hinzogen: Zanket nicht auf dem Wege! 25Und sie zogen fort aus Ägypten und kamen in das Land Chanaan zu Jakob, ihrem Vater. 26Da erzählten sie ihm und sprachen: Joseph, dein Sohn, ist noch am Leben, und er gebietet über das ganze Land Ägypten. Da Jakob das hörte, war es, als erwache er aus einem schweren Schlafe, doch glaubte er ihnen nicht. 27Als sie ihm aber alles der Ordnung nach erzählten, und er die Wagen und alles sah, was Joseph gesandt hatte, lebte sein Geist wieder auf, 28und er sprach: Genug ist es mir, wenn mein Sohn Joseph noch lebt; ich will hinziehen und ihn sehen, bevor ich sterbe.

Genesis 46

1Da brach Israel mit allem, was er hatte, auf, und kam zum Brunnen des Schwures, und brachte daselbst dem Gott seines Vaters Isaak Opfer dar. 2Im nächtlichen Gesichte aber hörte er, wie Gott ihn rief und zu ihm sprach: Jakob, Jakob! Er antwortete ihm: Siehe, hier bin ich! 3Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der Starke, der Gott deines Vaters, fürchte dich nicht, ziehe hinab nach Ägypten, denn ich will dich daselbst zu einem großen Volke machen. 4Ich selbst werde mit dir dorthin hinabziehen, und ich selbst werde dich von dort heraufführen, wenn du zurückkehrst; und Joseph soll seine Hände auf deine Augen legen. 5Da brach Jakob vom Brunnen des Schwures auf, und seine Söhne hoben ihn mit ihren Kindern und Frauen auf die Wagen, die Pharao gesandt hatte, um den Greis hinzuführen, 6dazu alles, was er im Lande Chanaan besaß; und er kam nach Ägypten mit seiner ganzen Nachkommenschaft, 7seinen Söhnen und Enkeln, und Töchtern, und seinen gesamten Abkömmlingen allzumal. 8Dies aber sind die Namen der Söhne Israels, welche nach Ägypten gezogen sind, er mit seinen Kindern. Der Erstgeborene Ruben. 9Die Söhne Rubens: Henoch, Phallu, Hesron, und Charmi. 10Die Söhne Simeons: Jamuel, Jamin, Ahod, Jachin, Sohar und Saul, der Sohn der Chananiterin. 11Die Söhne Levis: Gerson, Kaath, und Merari. 12Die Söhne Judas: Her, Onan, Sela, Phares und Zara. Her und Onan jedoch starben im Lande Chanaan. Und Phares wurden Söhne geboren: Hesron und Hamul. 13Die Söhne Issachars: Thola, Phua, Job und Semron. 14Die Söhne Zabulons: Sared, Elon, und Jahelel. 15Dies sind die Söhne Lias, die sie in Mesopotamien in Syrien gebar, samt Dina ihrer Tochter; alle Seelen ihrer Söhne und ihrer Töchter zusammen dreiunddreißig. 16Die Söhne Gads: Sephion, Haggi, Suni, Esebon, Heri, Arodi und Areli. 17Die Söhne Asers: Jamne, Jesua, Jessui, Beria, dazu Sara, ihre Schwester. Die Söhne Berias: Heber und Melchiel. 18Dies sind die Söhne der Zelpha, welche Laban seiner Tochter Lia mitgab, und diese gebar sie dem Jakob, sechzehn Seelen. 19Die Söhne Rachels, des Weibes Jakobs: Joseph und Benjamin. 20Auch dem Joseph wurden im Lande Ägypten Söhne geboren, welche ihm Aseneth, die Tochter Putiphares, des Priesters von Heliopolis, gebar: Manasses und Ephraim. 21Die Söhne Benjamins: Bela, Bechor, Asbel, Gera, Naaman, Echi, Ros, Mophim, Ophim und Ared. 22Dies sind die Söhne Rachels, welche sie Jakob gebar; zusammen vierzehn Seelen. 23Die Söhne Dans: Husim. 24Die Söhne Nephthalis: Jasiel, Guni, Jeser und Salem. 25Dies sind die Söhne der Bala, welche Laban seiner Tochter Rachel mitgab, und diese gebar sie dem Jakob; zusammen sieben Seelen. 26Alle Seelen, die mit Jakob nach Ägypten kamen und die aus seinen Lenden hervorgegangen waren, ungerechnet die Frauen seiner Söhne, waren sechsundsechzig. 27Die Söhne Josephs aber, die ihm im Lande Ägypten geboren worden, waren zwei Seelen. Alle Seelen des Hauses Jakob, die nach Ägypten kamen, waren siebzig. 28Er sandte aber Juda vor sich her zu Joseph, um ihm Nachricht zu geben, dass er ihm entgegenkommen solle bis nach Gessen. 29Als jener dahingekommen war, ließ Joseph seinen Wagen anspannen und zog seinem Vater an denselben Ort entgegen; und da er ihn sah, fiel er ihm um den Hals und weinte an seinem Halse. 30Und der Vater sprach zu Joseph: Nun will ich freudig sterben, da ich dein Antlitz gesehen habe und dich am Leben zurücklasse. 31Er aber sprach zu seinen Brüdern und zum gesamten Hause seines Vaters: Ich werde hinaufziehen, und dem Pharao berichten, und ihm sagen: Meine Brüder, und das Haus meines Vaters, welche im Lande Chanaan waren, sind zu mir gekommen. 32Und zwar sind die Männer Schafhirten und treiben Viehzucht; ihre Schafe und Rinder, und alles, was sie besaßen, haben sie mitgebracht. 33Wenn er euch nun rufen last und fragt: Welches ist euer Beruf? 34So antwortet: Deine Knechte sind Hirten von Jugend auf und bis jetzt, wir, sowohl wie unsere Väter. Das aber saget, damit ihr im Lande Gessen wohnen könnet, denn die Ägypter verabscheuen alle Schafhirten.

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