undefined. undefined NaN · Montag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 25,31-46

Evangelium — Mt 25,31-46

Kontext: Das Wirken Jesu in Jerusalem – Das Gleichnis vom Gericht des Menschensohnes über die Völker Ausgewähltes Schriftwort: Mt 25,39 Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Das heutige Evangelium beinhaltet das Gleichnis vom Weltgericht. Müssen wir dieses fürchten oder dürfen wir es mit Zuversicht erwarten? Wie wird dieser Gerichtsmoment sein, was wird uns geschehen? Müssen wir Rechenschaft über unser Leben ablegen? Jesus gibt uns die Antwort: Entscheidend wird sein, ob wir die Not auf dieser Welt und in unserer direkten Umgebung wahrgenommen und dagegen etwas unternommen haben. Wir sollten uns daher täglich die Fragen stellen: Habe ich heute etwas verabsäumt? Habe ich heute bewusst in einer Situation weggeschaut und das Notwendigste unterlassen? Wo hätte ich tatsächlich helfen können und habe es nicht getan? Jesus sagt dann noch dazu: Was ihr einem dieser Armen, Nackten, Heimatlosen getan habt, das habt ihr mir getan! In all diesen Hilfsbedürftigen wartet Gott, dass wir helfen. So können wir tatsächlich Jesus begegnen, wenn wir für all die Armen, Kranken und Hungernden etwas tun. Verschließen wir nicht unsere Herzen, so wird auch Gott dereinst nicht die Himmelstür vor uns verschließen. Leben wir auf diese Art und Weise, brauchen wir das Jüngste Gericht nicht zu fürchten. Wie es mit dir weitergehen wird, entscheidest du daher jetzt selbst, jeden Tag und jede Stunde deines Lebens. Der Schlüssel zum Himmelreich liegt bereits in deiner Hand, wirf ihn nicht achtlos weg, geh behutsam mit ihm um und verwende ihn schon jetzt auf dieser Welt. Amen